Eines steht fest: Wir alle tanzen! Jede Kultur auf der Welt hat ihre eigene Art zu tanzen entwickelt und über Jahrhunderte als immaterielles Erbe weitergetragen. Aber welche Tanzform liegt uns ganz persönlich am nächsten? Ballett oder Breakdance? Plié oder Paso Doble? Wann reißt es uns zum Tanzen vom Stuhl? Auf einer Hochzeit? Unter der Dusche? Schwitzend zum Elektrobeat? In der Öffentlichkeit oder nur privat zu Hause? Ganz nah an der geliebten Person, im gemeinsamen Herzenstakt? Vielleicht sogar zum Trauern, sowie die Menschen es in New Orleans tun? Oder nur vor Freude? Oder aber auch einfach aus der Reihe...

Beim Ballett am Rhein tanzen wir aus Leidenschaft und wir haben eine große Bitte: TANZ MIT!

In der neuen durch Ballettdirektor Demis Volpi ins Leben gerufenen Abteilung Tanzvermittlung „Tanz mit!“, wollen wir Tanz in all seinen Formen in Düsseldorf, Duisburg und Umgebung fördern. Unsere Ziele sind nicht nur eine Vergrößerung des Ballettpublikums, sondern auch eine Erweiterung der Angebote innerhalb des Ballett am Rhein. Tanz ist ein wichtiger Bestandteil des Lebens aller Menschen – ein Ventil für Emotionen, ein Abbild der Kulturgeschichte und nicht zuletzt eine Kommunikationsform, die sich mit Leichtigkeit über die Grenzen des gesprochenen Wortes schwingen kann. Tanz ist Sprache, ist Ausdruck und Leben. Deswegen liegt es uns am Herzen, diese Universalität auch in unserem Programm widerzuspiegeln. Hier soll für wirklich alle etwas dabei sein. Unser Programm erstreckt sich von Projekten, die unsere Spielzeit begleiten, Einblicke in den Alltag der Compagnie verleihen, über Podiumsdiskussionen und Publikumsgespräche, bis hin zu Initiativen, die den Tanz an Orte und zu Menschen bringen, die sonst keinen oder nur schwer Zugang zu derlei Angeboten hätten.

Wenn wir uns bewegen, tun wir das gemeinsam. Deswegen können wir unsere Ideen für „Tanz mit!“ nur in enger Zusammenarbeit mit unserem Publikum voran bringen.

Wir schwärmen aus in unserer Tanz-Mission – vielleicht warten wir schon an der nächsten Straßenecke. Wir freuen uns sehr, möglichst viele Menschen mit unserer Leidenschaft anstecken zu können.

Kontakt und Anmeldung für alle genannten Projekte:
tanzmit@ballettamrhein.de

 

Michael Foster
Projektleitung Tanzvermittlung – Tanz Mit!    

 

BALLETTUNTERRICHT

Von 7 bis 16 Jahren

Im Ballettunterricht des Ballett am Rhein lernen die Schülerinnen und Schüler in vier nach Alter gestaffelten Gruppen von erfahrenen Tanzpädagoginnen und -pädagogen klassisch-akademisches Ballett, moderne Tanztechnik und Charaktertanz. Kinder und Jugendliche sollen hier erste Tanzerfahrungen und eine solide Vorausbildung mitnehmen, die auch eine exzellente Basis für die Aufnahme in eine der renommierten klassischen oder modernen Ballett- und Tanzakademien bietet.

Um an diesem Programm teilnehmen zu können, müssen die Kinder und Jugendlichen zunächst eine Aufnahmeprüfung bestehen. Alle Informationen für den genauen Ablauf, die Inhalte des Unterrichts und die anfallenden Kosten finden Sie hier:

> DOWNLOAD der Bewerbungsunterlagen für die Spielzeit 2021/22

Ihre Bewerbung richten Sie bitte per Mail an ballettunterricht@ballettamrhein.de

BALLETT GANZ NAH

Für unterschiedliche Altersgruppen

Den Fächer durch die Luft fliegen lassen wie Carmen oder sich verzaubern lassen wie Clara aus dem Nussknacker – wäre das etwas für dich? Aktiv können sich Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Stücken des Spielplans und dem Ballett auseinandersetzen. Wir werfen einen Blick hinter die Kulissen und beschäftigen uns kreativmit den Inhalten der jeweiligen Choreographien.

 

KREATIVE PAUSE

Für Grund- und Förderschulen der 1. bis 4. Klasse

Abwechslung in den Schulalltag bringt unser erfolgreiches Format „Kreative Pause“, bei dem ein*e Orchestermusiker-, ein*e Sänger- und ein*e Tänzer*in mit Grundschüler*innen während der regulären Schulzeit gemeinsam Klänge und Bewegungen erkunden und zusammen eine kleine Choreographie entwickeln .Die interaktive Aufführung findet draußen auf dem Schulhof bei schönem Wetter statt.

 

Komposition: Thierry Tidrow
Choreographie: Katharina Kluge
Konzept: Anna-Mareike Vohn / Katharina Kluge

Dauer ca. 20 Minuten

Durch die Unterstützung der Ralf und Uschi Kutscheit Stiftung ist das Angebot kostenlos.

Eine Zusammenarbeit mit der Jungen Oper am Rhein

OPEN CLASS

 Ab 14 Jahren

Angeleitet vom Team unserer Ballettmeister*innen, die auch täglich das Training der Compagnie übernehmen, bietet die Open Class allen Interessierten die Gelegenheit, an einem professionellen Balletttraining teilzunehmen. Alle ab 14 Jahren, egal ob Anfänger*in mit Vorkenntnissen oder Profi-Tänzer*in, haben die Möglichkeit, sich tänzerisch auszuprobieren und weiter zu entwickeln.

Ab 20. Januar 2022 erfolgt nach Maßgabe des Land NRWs der Zutritt auf Basis der 2G+-Regel: Zugang erhalten dann nur noch Genesene und Geimpfte, die einen aktuellen, negativen Schnelltestnachweis, der nicht älter als 24 Stunden ist, vorweisen können.

Eine Ausnahme der Testpflicht besteht für die folgenden Personen:
·     „Geboosterten“ Personen – Geimpfte Personen, die schon ihr dritteImpfung (Booster Impfung) erhalten haben
·     
Geimpfte-Genesene“ Personen – Personen, die eine mittels PCR-Test nachgewiesene Covid-19 Infektion hatten, und davor oder danach mindestens eine Impfung erhalten haben
·     
Personen mit einer zweimaligen Impfung, bei denen die zweite Impfungmehr als 14 aber weniger als 90 Tagen zurückliegt
·     
genesene Personen, bei denen der die Infektion bestätigende PCR-Test mehr als 27 aber weniger als 90 Tage zurückliegt.

Daneben ist bei unter 18-Jährigen weiteres zu beachten:
·     
Schüler, die jünger als 16 Jahre alt sind, erfüllen 2G+ ohne weitere Nachweise, weil sie immunisierten Personen gleichgestellt sind und aufgrund der Schultestungen als getestete Personen gelten.
·     
Schüler, die 16 Jahre oder älter sind, müssen 2G erfüllen, brauchen aber keinen zusätzlichen Test, weil sie aufgrund der Schultestungen als getestet gelten. Das müssen sie aber durch eine Bescheinigung der Schulenachweisen.

Eine weitere Ausnahme der 2G+ Regel besteht für Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht geimpft werden dürfen. Sie benötigen in diesem Fall einen entsprechendem Nachweis und gültigen negativen Corona-Test.

Als zusätzliche Schutzmaßnahme gegen die Verbreitung von Covid-19 ist die zugelassene Personenzahl der Open Class begrenzt. Um die Personenzahl zu kontrollieren, erhalten nur Teilnehmer*innen mit gültigen Tickets Einlass. Unten finden Sie eine Übersicht der Open Class-Termine in der Spielzeit 2021/2022. HIER können Sie Karten für das Open Class online kaufen.

Wir freuen uns, nach so langer Pause die Open Class endlich wieder anbieten zu können!


Folgende Termine stehen für diese Spielzeit fest:

29.01.2022

12.02.2022

19.02.2022

26.02.2022

05.03.2022

12.03.2022

19.03.2022

26.03.2022

02.04.2022

09.04.2022

16.04.2022

23.04.2022

30.04.2022

07.05.2022

14.05.2022

21.05.2022

28.05.2022

04.06.2022

11.06.2022

18.06.2022

25.06.2022

 

EINBLICKE

Offenes Ballett-Training // Offene Proben

An regelmäßigen Terminen wollen wir über die Spielzeit hinweg die Türen des Balletthauses öffnen und allen Interessierten die Möglichkeit geben, einen Einblick in unsere Arbeit zu bekommen. Wie sieht der Alltag im Herzstück, in der Keimzelle des Ballett am Rhein aus? Alle sind eingeladen sich davon selbst ein Bild zu machen.

Teilnahme nur möglich durch Anmeldung per E-Mail: tanzmit@ballettamrhein.de
Für den Einlass sind die 2G-Regeln zu beachten.

 

Offenes Spitzenschuh-Training mit Lynne Charles

Termin: 8. Januar

 

Es gibt kaum ein deutlicheres Wahrzeichen des klassischen Balletts als der Spitzenschuh. Seit über 150 Jahren wurde die Spitzenschuh-Technik gepflegt und verfeinert. Obwohl Spitzschuhe nicht in jedem Stück des Repertoires vom Ballett am Rhein zum Einsatz kommen, gehört das tägliche Trainieren auf Spitze zur Routine der Tänzerinnen. Es braucht mehrere Jahre harter Arbeit (und Unmengen an Spitzenschuhen!), um das technische Niveau unserer Tänzerinnen zu erreichen.

In der ersten Januar-Woche 2022 hat die Kompagnie das Privileg mit der berühmten Tanzpädagogin Lynne Charles zu trainieren. Am 8. Januar leitet Lynne Charles ein Spitzenschuh-Techniktraining für unsere Tänzerinnen. Zu diesem Termin laden wir alle, die sich das besondere Training anschauen wollen, herzlich ein. Das Training findet im Balletthaus (Merowinger Str. 88, Düsseldorf) von 10.00-11.20 statt.

 

Offenes Ballett-Training

Termine: 5. März, 28. Mai

 

Das tägliche Ballett-Training bietet den Tänzer*innen die Möglichkeit sich körperlich und künstlerisch weiterzuentwickeln. An sechs Tagen der Woche trainieren die Tänzer*innen unter Anleitung unseres Teams von Ballettmeister*innen. Das Training erzeugt ein Fundament für die intensiven Proben und Vorstellungen. An ausgesuchten Samstagen laden wir alle Interessierten ein bei einem solchen Training der Kompagnie zuzuschauen.

Die offenen Trainings finden im Balletthaus des Ballett am Rhein (Merowingerstr. 88, 40225, Düsseldorf) von 10.00 - 11.20 Uhr statt.

 

Offene Proben

 

Wie entsteht eine Ballettvorstellung?
Mehrere Wochen vor der Premiere proben die Tänzer*innen der Kompagnie täglich, um neue Choreographien einzustudieren und das schon Gelernte zu verbessern. Kein Detail ist zu klein und keine Bewegung unwichtig für eine*n professionelle*n Tänzer*in. Normalerweise werden die Ergebnisse des Probenprozesses erst nach dutzende Stunden der Wiederholung und des Erforsches dem Publikum präsentiert.
Besuchen Sie unsere offenen Probe, um einen Blick hinter die Kulissen zu werfen und einen Eindruck vom Entstehungsprozess eines Ballettstücks zu bekommen.

Die offene Probe findet im Balletthaus des Ballett am Rhein (Merowingerstr. 88, 40225, Düsseldorf) von 10.00 - 11.20 Uhr statt. An den folgenden Terminen können Sie eine offene Probe besuchen:

9. April

 

NACHGEFRAGT

 

Im Anschluss an ausgewählte Vorstellungen findet ein Nachgespräch mit beteiligten Künstler*innen, Choreograph*innen und Dramaturg*innen statt. In diesem Format möchten wir Ihnen Raum geben, einmal persönlich Fragen zu stellen und Erlebtes miteinander zu teilen.

Das Gespräch findet im Rangfoyer (Opernhaus Düsseldorf) bzw. Opernfoyer (Theater Duisburg) direkt nach Ende der Vorstellung statt und dauert maximal 30 Minuten. Für eine Teilnahme ist keine Voranmeldung benötigt.

 

07.01.2022 – Ad Absurdum – Duisburg

18.02.2022 – Nussknacker – Düsseldorf

25.02.2022 – Come In! – Duisburg

13.04.2022 – I Am A Problem – Düsseldorf

23.04.2022 – One and Others – Düsseldorf

18.05.2022 – One and Others – Duisburg

LEICHTER GETAN(ZT) ALS GESAGT

Ein interaktives choreographisches Projekt von TANZ MIT!

Was sehen wir, wenn wir Tanz betrachten, und wie würden wir ihn beschreiben? Ist das überhaupt möglich? Wenn ich dir sage, was ich gesehen habe, würdest du Dasselbe vor deinem inneren Auge sehen – oder etwas völlig anderes? Was kommunizieren wir durch Tanz?

Diese sind nur einige Fragen, denen „Leichter getan(zt) als gesagt“, das interaktive Tanzformat des Ballett am Rhein, nachgeht. Die aufregende Spannung, die zwischen improvisiertem Tanz und improvisiertem Text entsteht, öffnet sowohl für die beteiligten Künstler*innen als auch für das Publikum ein tieferes Verständnis für den Tanz als expressive Kunstform und fundamental wichtige menschliche Aktivität. Werde Teil des Experiments – als Teilnehmer*in oder Zuschauer*in! Erforsche die Möglichkeiten von Kommunikation durch Bewegung gemeinsam mit den Tänzer*innen des Ballett am Rhein.

Mehr als nur eine Tanzvorstellung, „Leichter getan(zt) als gesagt“ lädt das Publikum ein, ihre eigenen Ideen vom Tanz mitzuteilen – und sogar auch selbst zu tanzen! Am Anfang des Abends wird der Prozess des Experiments vorgestellt. Zwei Tänzer*innen, die sich nicht gegenseitig anschauen, nehmen Platz im Raum. Ein*e Tänzer*in fängt an, zu Musik improvisatorisch zu tanzen. Eine dritte Person beschreibt laut in Echtzeit, was sie im Tanz beobachtet, und der/die zweite Tänzer*in interpretiert diese Beschreibung mit einem eigenen improvisierten Tanz. Von diesem Startpunkt entwickeln sich die Interaktionen von Tanz und Beschreibung weiter, die Rollen im Experiment werden getauscht, und das Publikum wird miteinbezogen. Alles, was sich daraus entwickelt, kann erst im Entstehungsprozess entdeckt werden, und keine zwei Abende werden sich gleichen!


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