•  (c) Matthias Jung
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Giuseppe Verdi

Un ballo in maschera

07. Januar 2018 - 08. März 2018

1. Akt

Gustavo wird von seinem Hofstaat erwartet, von Freunden und heimlichen Gegnern. Zu den ersteren zählt Renato Anckarström, der vor möglichen Mordanschlägen warnt. Doch Gustavo hat anderes im Sinn: seine vor der Welt verborgene Liebe zu Amelia, der Gattin Renatos. Hocherfreut findet er ihren Namen auf der von dem Pagen Oscar vorgelegten Einladungsliste zu einem Maskenball. Der oberste Richter tritt ein. Er verlangt die Verbannung der Wahrsagerin Ulrica; als Oscar sich jedoch für sie, die angeblich stets richtig prophezeie, einsetzt, beschließt Gustavo, sie mit seinem Hofstaat in Verkleidung aufzusuchen und auf die Probe zu stellen. Als erster findet sich der König bei der Wahrsagerin ein. Er wird Zeuge, wie sie dem Matrosen Cristiano ein freundliches Schicksal vorhersagt und hilft selbst heimlich mit Geld nach. Das versammelte Volk findet in diesem "Wunder" die Bestätigung von Ulricas übernatürlichen Kräften. Gustavo bleibt zurück, als Ulrica die Leute fortschickt, um eine hochgestellte Dame zu empfangen. Von seinem Versteck aus erkennt er Amelia und erfährt voll Entzücken, dass sie um ein Mittel bittet, welches helfen soll, ihre Liebe zu Gustavo zu besiegen. Ulrica kennt ein solches: Amelia müsse um Mitternacht ein wunderwirkendes Kraut unter dem Galgen pflücken. Die anderen Besucher werden nun wieder eingelassen. Gustavo will sein Schicksal erfahren. Aus seiner Hand erkennt die Wahrsagerin, dass sie einen Todgeweihten vor sich hat: der erste, der die Hand ergreifen werde, sei der Mörder. Um Ulrica Lügen zu strafen, tauscht der eintretende Renato mit seinem Freund den Händedruck. Dabei wird die Identität Gustavos offenbar; die Menge huldigt ihm.


2. Akt

Amelia sucht um Mitternacht nach der Wunderpflanze. Gustavo überrascht sie dabei: sein leidenschaftliches Drängen entreißt ihr das Geständnis ihrer Liebe. Da – Amelia kann sich gerade noch verschleiern – erscheint Renato. Seine Botschaft: die Verschwörer stellen dem Grafen nach. Auf Renatos dringende Bitte hüllt sich Gustavo in den Mantel des Freundes, um so die Stadt zu erreichen. Renato muss schwören, die Frau verschleiert heim zu geleiten. Als jedoch die Verschwörer in ihrer Enttäuschung, dass nicht der König, sondern nur dessen Freund vor ihnen steht, die Demaskierung erzwingen, muss Renato die eigene Gattin erkennen. Zutiefst getroffen, entbietet er die Wortführer der Verschwörung in seine Wohnung.


3. Akt

Renato eröffnet Amelia, dass sie für ihre Untreue sterben müsse. Sie ergibt sich in ihr Schicksal. Doch Renatos Rachedurst ist damit nicht gestillt: den Verschwörern eröffnet er, dass er an ihrem Mordplan teilzunehmen wünsche. Das Los soll entscheiden, wer die Tat zu vollbringen hat, und Amelia muss es aus der Urne ziehen: es fällt auf Renato. Die von dem Pagen Oscar überbrachte Einladung zu einem Maskenball kommt ihm gerade recht: die Tat wird dort ausgeführt werden. Gustavo hat beschlossen, seiner Liebe zu entsagen und Amelia mit ihrem Gatten in deren Heimat zurückzusenden. Als sie Gustavo während des Maskenballs warnen will, teilt er ihr seinen Entschluss mit und nimmt von ihr Abschied. Das Verhängnis ist jedoch nicht mehr aufzuhalten: Renato, der von Oscar das Kostüm des Grafen erfahren hat, tötet den Gouverneur. Sterbend überzeugt ihn Gustavo von seiner und Amelias Schuldlosigkeit. Von Reue gebrochen steht Renato an der Leiche des Freundes.
Kritik unter www.opernnetz.de

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