Profil

Thomas Hampson

Thomas Hampson wurde in Spokane/Washington geboren. Er debütierte 1981 an der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf und wechselte von dort nach Zürich, wo seine erfolgreiche internationale Laufbahn begann. Heute blickt Thomas Hampson auf eine einzigartige Karriere als Opern- und Konzertsänger und beispielhafter Liedinterpret zurück. Der US-amerikanische Bariton tritt mit renommierten Sängern, Pianisten, Dirigenten und Orchestern in weltweit führenden Konzert- und Opernhäusern auf, u.a. in Paris, London, New York, Mailand, Dresden, Berlin, Amsterdam, Chicago sowie bei den Salzburger Festspielen. Er ist Kammersänger der Wiener Staatsoper und wurde mehrfach ausgezeichnet, darunter viermal mit dem ECHO-Klassik als „Sänger des Jahres". Zudem ist er Künstlerischer Leiter der Lied Akademie Heidelberger Frühling. Er erhielt zahlreiche Preise und Ehrungen für sein Engagement in Forschung, Ausbildung, Musikvermittlung und -technologie. Unlängst wurde Hampson in die Amerikanische Akademie der Künste und Wissenschaften aufgenommen. Mit der 2003 gegründeten Hampsong Foundation setzt er sich durch das Medium der Liedkunst für interkulturellen Dialog und Verständigung ein. Er zählt zu den führenden Interpreten des deutschen romantischen Liedes und wurde durch sein gefeiertes, in Kooperation mit der Library of Congress entstandenes Liedprojekt „Song of America“ als „Botschafter des amerikanischen Liedes“ bekannt. 2011 erhielt er den berühmten Concertgebouw-Preis und zuletzt wurde er nicht nur in die Hall of Fame des britischen Klassikmagazins Gramophone aufgenommen, sondern auch mit dem ersten Venetian Heritage Award ausgezeichnet. Er erhielt die Ehrendoktorwürde der Manhattan School of Music sowie des New England Conservatory, Whitworth College und San Francisco Conservatory. Außerdem ist er Ehrenmitglied der Londoner Royal Academy of Music.
Zu seinem Opernrepertoire gehören Partien wie Amonasro (Verdi „Aida“), Giorgio Germont (Verdi „La traviata“), Mandryka (Strauss „Arabella“), Scarpia (Puccini „Tosca“), Amfortas (Wagner „Parsifal“), Jago (Verdi „Otello“) und die Titelpartien in Verdis „Macbeth“ und „Simone Boccanegra“. In der vergangenen Spielzeit 2015/16 wurde er an der Bayerischen Staatsoper als Roald Amundsen in der Uraufführung der Oper „South Pole“ von Miroslav Srnka gefeiert.

Homepage

www.thomashampson.com