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Martin Busen

Martin Busen

Der Bass-Bariton Martin Busen studierte an der Münchner Hochschule für Musik Gesang. Bis 2001 war er Mitglied des Opernstudios der Stadt Köln. Gastengagements führten ihn an die Oper Bonn, das Stadttheater Regensburg, das Staatstheater Wiesbaden, das Theater Bremen, die Ruhrtriennale und immer wieder an die Staatsoper Hannover, wo er u.a. als Simone (Puccini „Gianni Schicchi“), Hans Schwarz (Wagner „Die Meistersinger von Nürnberg“), Masetto (Mozart, „Don Giovanni“), Agent (Masanetz „Münchhausen“), Mr Plunkett/ Der Staatsanwalt (Henze „The English cat“), Bürgermeister (Henze „Der junge Lord“) zu erleben war.
Bei den Bregenzer Festspielen wirkte er u.a. in Kurt Weills „Der Protagonist“ und „Royal Palace“, in der Operette „Der Siebte Himmel in Vierteln“ von Franzobel/Max Nagl.
Von 2006 bis 2011 war Martin Busen Ensemblemitglied am Nationaltheater Mannheim, wo er als Papageno (Mozart „Die Zauberflöte“), Angelotti („Tosca“), Bartolo (Rossini „Il barbiere di Siviglia“), als Zuniga (Bizet „Carmen“) sowie als Geisterbote (Strauss („Die Frau ohne Schatten“) zu erleben war. In der Uraufführung „Argo“ von José M. Sánchez-Verdú, einer Koproduktion der Schwetzinger Festspiele mit dem Staatstheater Mainz, verkörperte er den Jason.
An der Deutschen Oper am Rhein war Martin Busen 2014/2015 als Kanzler in „Die Prinzessin auf der Erbse“ (Toch) zu hören, nun gastiert er hier erneut als Sagrestano in „Tosca“.