Profil

Immo Karaman

Der vielfach ausgezeichnete deutschtürkische Regisseur (Nominierung für den deutschen Theaterpreis FAUST, Förderpreis NRW für junge Künstler, „Stern des Jahres“ der Münchner Abendzeitung für die Produktion von Brittens „Death in Venice“ sowie zahlreiche Nennungen in den Kritiker-Jahresumfragen der Fachpresse für „beste Regieleistung des Jahres“) hat sich als Regisseur der jüngeren Generation an zahlreichen großen Bühnen in Deutschland und im Ausland mit vielbeachteten Musiktheaterproduktionen profilieren können (Staatsoper Unter den Linden Berlin: Monteverdi „Il ritorno d’Ulisse in patria“, Finnische Nationaloper Helsinki: Adams „Doctor Atomic“, Oper Leipzig: Schönberg „Von heute auf morgen“, Staatstheater am Gärtnerplatz München: Britten: „Death in Venice“ und Prokofjew „L’amour des trois oranges“, Staatstheater Wiesbaden: Verdi :„Luisa Miller“, „Aida“ und „La forza del destino“, Staatstheater Kassel: Strauss „Ariadne auf Naxos“, Saarländisches Staatstheater Saarbrücken: Deutsche Erstaufführung von Deschewows „Eis und Stahl“ und Offenbach „Les Contes d’Hoffmann“, Staatstheater Nürnberg: Verdi „Nabucco“, Theater Dortmund: Verdi „La traviata“, Oper Bonn: Verdi „Un ballo in maschera“, Theater Bern: Schweizer Erstaufführung Battistelli „Prova d’ Orchestra“ u.a.). Immo Karaman war zunächst für mehrere Jahre als Regieassistent am Gelsenkirchener Musiktheater im Revier engagiert, wo er u.a. mit Peter Konwitschny und Dietrich W. Hilsdorf zusammengearbeitet hat. Für sein dortiges Regiedebüt mit Bartóks „Herzog Blaubarts Burg“ erhielt er den Gelsenkirchener Theaterpreis. Mit seinem Partner, dem Choreographen Fabian Posca, verbindet ihn eine langjährige und enge Zusammenarbeit, die den gemeinsamen Regiestil nachhaltig und konsequent prägt. Inzwischen sind beide mit großem Erfolg auch als Ausstatter ihrer Produktionen tätig. Als Gastdozent wird Immo Karaman regelmäßig zu szenischen Hochschulkursen eingeladen (Hochschule für Musik „Franz Liszt“ Weimar). Zu ihren neueren Arbeiten gehören Händels „Siroe, Re di Persia“ bei den Händelfestspielen in Göttingen, „Das schlaue Füchslein“ (Janáček) in Helsinki und „Der feurige Engel“ (Prokofjew) an der Deutschen Oper am Rhein, wo Immo Karaman bereits einen vielbeachteten Britten-Zyklus und Zemlinskys Einakter „Der Zwerg“ inszeniert hat.

Homepage

www.immokaraman.com
Vorstellungen
    • So 06.05.2018, 18:30 Uhr
      Theater Duisburg
    • Di 08.05.2018, 19:30 Uhr
      Theater Duisburg
    • Fr 29.06.2018, 19:30 Uhr
      Opernhaus Düsseldorf
    • Do 05.07.2018, 19:30 Uhr
      Opernhaus Düsseldorf
    • Di 10.07.2018, 19:30 Uhr
      Opernhaus Düsseldorf