Profil

Christoph Pohl

Der Bariton Christoph Pohl war Ensemblemitglied der Semperoper Dresden und singt dort die wesentlichen Partien seines Fachs. Neben Mozarts Graf Almaviva, Don Giovanni, Papageno, Verdis Posa („Don Carlo“) und Giorgio Germont („La traviata“) zählen u.a. Figaro („Il barbiere di Siviglia“), Wolfram (Wagner „Tannhäuser“), Tschaikowskys „Eugen Onegin“, Lescaut (Puccini „Manon Lescaut“) und Nevers (Meyerbeer „Les Huguenots“) zu seinem Repertoire. Als Graf Danilo (Lehár „Die lustige Witwe“) war er am Teatro la Fenice in Venedig zu erleben. Gastengagements führten ihn in der Titelpartie von Rossinis „Guillaume Tell“ und Salieris „Falstaff“ an das Theater an der Wien, als Conte Lasca in Lubica Cekovskás Uraufführung „Impressario Dotcom“ zu den Bregenzer Festspielen, als Amfortas (Wagner „Parsifal“) an die Oper Vlaanderen sowie für die Uraufführung von Georg Friedrich Haas’ „Morgen und Abend“ an das Royal Opera House Covent Garden in London und anschliesend an die Deutsche Oper Berlin, wohin er 2019 für die Uraufführung von Glanerts „Oceane“ zurückkehrte. Weitere Stationen seiner Laufbahn sind die Bayerische Staatsoper in München, die Opera de Lyon und die Hamburgische Staatsoper. Seine Lied- und Konzerttätigkeit führte ihn u.a. in die Londoner Wigmore Hall, nach Japan und die USA. An der Deutschen Oper am Rhein ist er in der Saison 2020/21 als Kurwenal (Wagner „Tristan und Isolde“) zu erleben.

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