Profil

Anja-Nina Bahrmann

Spätestens seit ihrem erfolgreichen Debüt 2012 an der Bayerischen Staatsoper als Aspasia (Mozart „Mitridate, re di Ponto“) gehörte Anja-Nina Bahrmann zu den gefragtesten Nachwuchssängerinnen unserer Zeit. Internationale Gastengagements führten die Sopranistin ans New National Theatre Tokyo, ins Muziekgebouw Amsterdam, zum Richard Strauss Festival Garmisch-Partenkirchen, ans Theater an der Wien und in den Wiener Musikverein, zu den Münchner Opernfestspielen, zum Glyndebourne Festival und zu den Bregenzer Festspielen. Ausgebildet an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf bei Jeanne Piland, die sie noch heute stimmlich begleitet, komplettierte Anja-Nina Bahrmann ihre Studien in Meisterskursen bei Leonard Hokanson, Christiane Oelze und Matthias Goerne. Sie war Preisträgerin u.a. beim 4. Internationalen Hilde-Zadek-Wettbewerb Wien 2005 und Gewinnerin des Richard Strauss Wettbewerbs. Für ihre besonderen künstlerischen Leistungen erhielt sie von Brigitte Fassbaender die Richard-Strauss-Plakette, für ihre Norina (Donizetti „Don Pasquale“) am Cuvilliéstheater München den Münchner AZ-Stern. Ihr erstes festes Engagement führte sie von 2006 bis 2009 ans Landestheater Linz, wo sie u.a. als Mozarts Zerlina („Don Giovanni“) und Susanna („Le nozze di Figaro“), Eurydice (Glass „Orphée“), Oscar (Verdi „Un ballo in maschera“) sowie in der Titelpartie von „La Calisto“ (Cavalli) zu erleben war. Für ihre Zerbinetta (Strauss „Ariadne auf Naxos“) erntete sie hervorragende Kritiken. Seit der Spielzeit 2009/10 ist Anja-Nina Bahrmann Mitglied des Ensembles der Volksoper Wien, wo sie zuletzt u.a. als Pamina (Mozart „Die Zauberflöte“), Adele (Strauß „Die Fledermaus“), Gretel (Humperdinck „Hänsel und Gretel“), Puccinis Liù („Turandot“) und Musetta („La Bohème“), Violetta (Verdi „La traviata“), Antonia (Offenbach „Hoffmanns Erzählungen“) und Walter (Catalani „La Wally“) zu sehen war. An die Deutsche Oper am Rhein kehrt sie 2018/19 als Zdenka (Strauss „Arabella“) zurück, die sie auch in Tokyo, Dortmund und Wiesbaden sang.

Homepage

www.anja-nina-bahrmann.com