„KOMPANIE DES JAHRES 2017.“
Zeitschrift tanz

„EXPRESSIVE, POWERFUL AND SEXY.“
Kenny Farquharson, The Times


Das Ballett am Rhein Düsseldorf Duisburg wurde 2009 von Martin Schläpfer neu formiert und zählt inzwischen zu den erfolgreichsten und innovativsten deutschen Ballettcompagnien. Nachdem bereits eine Umfrage der Deutschen Bühne das Ensemble 2010 auf den 1. Platz setzte, kürte die Zeitschrift tanz in ihrer internationalen Kritikerumfrage Martin Schläpfer zum „Choreographen des Jahres 2010“ und das Ballett am Rhein viermal in Folge 2013, 2014, 2015 und 2017 zur „Kompanie des Jahres“. Seit 2016/17 leitet Remus Şucheană als Ballettdirektor an der Seite von Martin Schläpfer als Künstlerischem Direktor und Chefchoreographen das Ballett am Rhein.

45 Tänzerinnen und Tänzer aus 16 Nationen sind in dem ausschließlich aus Solistinnen und Solisten bestehenden Ensemble vertreten, das nicht nur auf den beiden Bühnen der Deutschen Oper am Rhein im Opernhaus Düsseldorf und dem Theater Duisburg, sondern auch auf internationalen Gastspielen und Festivals zu erleben ist. Zu diesen zählen Auftritte beim Edinburgh International Festival, im Théâtre de la Ville Paris, Het Muziektheater Amsterdam, Gran Teatre del Liceu Barcelona, Stanislawski- und Nemirowitsch-Dantschenko-Musiktheater Moskau, Royal Opera House Muscat, in der Israeli Opera Tel Aviv, im Festspielhaus St. Pölten, bei der Ballettfestwoche des Bayerischen Staatsballetts München, in der Berliner Staatsoper, in Bilbao, Bonn, Den Haag, Genf, Gütersloh, Hannover, Köln, Ludwigshafen, bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen, beim Festival Musica Sacra Maastricht und den Internationalen Maifestspielen Wiesbaden.

Einen Schwerpunkt im Repertoire des Balletts am Rhein bilden die Choreographien Martin Schläpfers, der in den letzten Jahren in über 60, mit zahlreichen Preisen ausgezeichneten Werken seinen Stil zu einer unverwechselbaren, zeitgenössischen Ballettkunst verdichtet hat. Neben Martin Schläpfers Arbeiten findet das Repertoire des Balletts am Rhein sein Profil in einem sorgfältig geplanten Zusammenspiel aus historischen Choreographien, zeitgenössischen Meisterwerken sowie zahlreichen Uraufführungen renommierter wie junger Künstler. Der Bogen spannt sich dabei von Frederick Ashton, George Balanchine, August Bournonville, Kurt Jooss, Jerome Robbins und Antony Tudor bis zu Merce Cunningham, William Forsythe, Paul Taylor und Twyla Tharp. Choreographen wie Nils Christe, Mats Ek, Marco Goecke, Jiří Kylián, Sol León und Paul Lightfoot oder Amanda Miller und Regina van Berkel arbeiten ebenso mit dem Ballett am Rhein wie Natalia Horecna, Young Soon Hue, Brigitta Luisa Merki, Terence Kohler, Ben J. Riepe oder Remus Şucheană. Darüber hinaus zählt das Ensemble zu den wichtigsten Interpreten Hans van Manens, der der Compagnie inzwischen zehn seiner Werke anvertraute und ihr 2014 mit dem Ballett „Alltag“ auch eine Uraufführung schenkte.

Als musikalische Partner stehen dem Ballett am Rhein mit den Düsseldorfer Symphonikern und Duisburger Philharmonikern zwei hochkarätige Klangkörper zur Verfügung. 2014 kam es im Rahmen von „DEEP FIELD“ zu einer Auftragskomposition von Adriana Hölszky außerdem erstmals zu einer Zusammenarbeit mit dem WDR Rundfunkchor Köln. Auf Gastspielen arbeitete das Ballett am Rhein u.a. mit dem Royal Scottish National Orchestra, dem Orchester des Stanislawski-Theaters Moskau, der Württembergischen Kammerphilharmonie und dem Tonkünstler-Orchester Niederösterreich zusammen.