Profiel

Sabine Hartmannshenn

Sabine Hartmannshenn studierte in Köln Musikwissenschaft, Germanistik und Philosophie. Daneben erhielt sie Gesangs- und Klavierunterricht. Als Assistentin von Willy Decker fand sie ein erstes Engagement an der Oper Köln. Ihre erste eigene Inszenierung führte sie mit Mozarts „Le nozze di Figaro“ ans Teatro Colón nach Bogotá. Große internationale Erfolge feierte sie u.a. mit „Der Kaiser von Atlantis“ (Ullmann) und „Die sieben Todsünden“ (Brecht/Weill) am Théâtre La Monnaie in Brüssel, woraufhin beide Produktionen u.a. auch in Antwerpen, Liège, Lissabon, Tel Aviv und beim Festival in Sarajewo gezeigt wurden. Ihre umjubelte Inszenierung von „Lulu“ (Berg) an der Göteborger Oper wurde von der Kritik zur „Produktion des Jahres“ in Schweden gewählt und die englische Fachzeitschrift „opera now“ bezeichnete sie als europaweit sehenswerteste „Lulu“-Produktion der Spielzeit 2001/02. Die Norske Opera in Oslo übernahm ihren „Werther“ (Massenet), den sie mit großem Erfolg am Nürnberger Theater inszeniert hatte. Regelmäßig wird Sabine Hartmannshenn von namhaften Opernhäusern verpflichtet, darunter der Staatsoper Hamburg (Britten „Peter Grimes“),von den Opern in Köln (Händel „Rinaldo“ und Puccini „Il tabarro“), Bremen (Mozart „Don Giovanni“), Freiburg (Strauss „Salome“), dem Deutschen Nationaltheater Weimar (Verdi „Falstaff“ und Strauß „Die Fledermaus“), Staatstheater Kassel (Mozart „Così fan tutte“, Donizetti „Lucia di Lammermoor“ und Suppé „Banditenstreiche“), Theater Lübeck (Mascagni „Cavalleria rusticana“ / Leoncavallo „Pagliacci“ sowie Liebermann „Die Schule der Frauen“), Theater Bielefeld (Delius „A Village Romeo and Juliet“) und dem Theater Bern (Benatzky „Im weißen Rössl“). An der Oper am Rhein war sie mehrfach engagiert: Als Beitrag zur Kulturhauptstadt Ruhr.2010 entstand ihre Inszenierung von Hans Werner Henzes Oper „Phaedra“, gefolgt von Strawinskys „The Rake’s Progress“ sowie Wagners „Lohengrin“. 2018/19 inszenierte sie mit großem Erfolg Wagners „Siegfried“ in einem „Ring des Nibelungen“-Projekt des Theaters Chemnitz mit vier verschiedenen Regisseurinnen. Neben ihrer Regiearbeit hatte Sabine Hartmannshenn mehrere Semester einen Lehrauftrag für szenische Gestaltung an der Musikhochschule Köln inne. Derzeit ist sie Lehrbeauftragte für Szenografie am Fachbereich Design der Fachhochschule Dortmund und für Szenischen Unterricht an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf.
In dieser Saison inszenierte sie Lehárs „Das Land des Lächelns“ für das Aalto-Theater Essen, es folgt „Casanova“ (Strauß/Benatzky) für die Staatsoperette Dresden.

Homepage

www.sabinehartmannshenn.de
Vorstellungen
    • Sun 08.03.2020, 18:00 uur
      Theater Duisburg
    • Wed 11.03.2020, 18:30 uur
      Theater Duisburg
    • Wed 18.03.2020, 18:30 uur
      Theater Duisburg