• Götterdämmerung © Max Brunnert
  • Götterdämmerung © Hans Jörg Michel
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Richard Wagner

Götterdämmerung

27. October 2018 - 23. June 2019

Vorspiel
Stimmt‘s, was man sich erzählt? Am Rheinufer erörtern drei Nornen die Entwicklungen im Leben Wotans. Sie berichten, wie Wotan nach dem Zerbrechen seines gesetzgebenden Speeres die Weltesche fällen und die Scheite um Walhall schichten ließ, wo er nun mit den Göttern das Ende erwartet.
Siegfried nimmt Abschied von Brünnhilde, um zu neuen Taten aufzubrechen. Als Pfand gibt er ihr Alberichs Ring. Sie, die ihm bereits all ihr Wissen geschenkt hat, überlässt ihm auch ihr Pferd Grane.

Erster Aufzug
Am Hof der Gibichungen lebt König Gunther mit seiner Schwester Gutrune und seinem Halbbruder Hagen, den sein Vater Alberich mit der Mutter des Geschwisterpaars gezeugt hat. Hagen drängt Gunther zur Heirat. Er berichtet von Brünnhilde, die nur erobern könne, wer den Flammenring um ihren Walkürenfelsen zu durchdringen vermöge. Dies sei jedoch nur Siegfried bestimmt, dem „stärksten Helden“. Wenn es gelänge, Siegfried durch eine List an Gutrune zu binden, könne dieser Brünnhilde für Gunther gewinnen.
Bei Siegfrieds Ankunft am Gibichungenhof reicht Gutrune ihm einen Willkommenstrank. Siegfried vergisst Brünnhilde. Er erklärt sich bereit, Brünnhilde für Gunther zu erobern, wenn er dafür Gutrunes Hand erhält. Gunther und Siegfried schließen Blutsbrüderschaft und machen sich gemeinsam auf den Weg zum Walkürenfelsen. Der zurückbleibende Hagen erwartet den Augenblick, in dem ihm mit dem Ring auch die Macht zufällt.
Brünnhildes Abgeschiedenheit wird durch Waltraute unterbrochen, die ihrer Walkürenschwester von der hoffnungslosen Situation auf Walhall berichtet. Sie bestürmt Brünnhilde, den Rheintöchtern Siegfrieds Ring zurückzugeben, um Alberichs Fluch endlich ein Ende zu bereiten. Doch Brünnhilde weigert sich. Das Schicksal Wotans und der anderen Götter berührt sie nicht mehr. Kurz nach Waltrautes Abschied erscheint ein Fremder bei Brünnhilde und fordert ihre Unterwerfung – Siegfried in Gunthers Gestalt. Trotz verzweifelter Gegenwehr kann Brünnhilde nicht verhindern, dass ihr der Ring abgenommen und sie selbst ins Brautbett gezwungen wird.

Zweiter Aufzug
In der nächtlichen Halle der Gibichungen wird Hagen von einer Erscheinung seines Vaters Alberich aufgesucht.
Siegfried kehrt an den Königshof zurück und erstattet Gutrune und Hagen Bericht über die Überwältigung Brünnhildes. Als diese mit Gunther am Rheinufer eintrifft, erkennt sie in der von Hagen herbeigerufenen Menge Siegfried, dessen gewandeltes, gleichgültiges Benehmen sie erschüttert. Der Ring an seinem Finger lässt sie erkennen, dass nicht Gunther, sondern Siegfried der nächtliche Eindringling gewesen sein muss. Öffentlich klagt sie Siegfried des Verrats an seinem Blutsbruder Gunther an: Siegfried habe das Bett mit ihr geteilt und sei somit ihr rechtmäßiger Gemahl.
Siegfried bestreitet den Vorwurf und schwört auf Hagens Speer, Gunther die Treue gehalten zu haben, indem er in der Brautnacht sein Schwert Nothung zwischen sich und Brünnhilde legte. Doch Brünnhilde leistet den Gegenschwur und bekräftigt ihre Anschuldigungen gegen Siegfried. Dieser versucht, ihre Erregung als „Weibergekeif“ abzufertigen.
Brünnhilde fordert von Gunther und Hagen den Tod Siegfrieds. Sie enthüllt Hagen Siegfrieds wunden Punkt: Als sie ihn mit einem Runenzauber Unverwundbarkeit schenkte, sparte sie seinen Rücken aus, da Siegfried niemals vor einem Feind fliehen würde. Die Verschwörer beschließen Siegfrieds Ermordung bei der bevorstehenden Jagd.

Dritter Aufzug
Auf der Suche nach Beute trifft Siegfried auf die drei Rheintöchter, die ihn vergeblich zur Rückgabe des Rings zu bewegen versuchen. Ihre Warnung vor dessen tödlichen Nebenwirkungen erzielt nicht die erhoffte Wirkung auf Siegfried; auch der Tod kann den furchtlosen Helden nicht schrecken.
Hagen, Gunther und die Jagdgesellschaft stoßen zu ihm. Hagen bringt Siegfried dazu, aus seinem Leben zu erzählen. Mit der Erinnerung kehrt auch die verdrängte Brünnhilde in Siegfrieds Bewusstsein zurück. Als er den Anwesenden berichtet, wie er Wotans Tochter einst auf dem Flammenfelsen erweckte, erkennt Gunther das Ausmaß von Hagens Intrige. Doch es ist zu spät: Gunther kann Siegfrieds Ermordung durch Hagen nicht mehr verhindern.
Sorgenvoll erwartet Gutrune Siegfrieds Rückkehr. Statt seiner erscheint Hagen mit der Gesellschaft und berichtet von einem tödlichen Jagdunfall, dem Siegfried zum Opfer gefallen sei. Als Gunther ihn des Mordes bezichtigt, rechtfertigt sich Hagen, er habe als treuer Vasall seines Königs lediglich Meineid gerächt und fordert als Lohn Siegfrieds Ring. Als Gunther ihm diesen verweigert, erschlägt ihn Hagen. Erneut versucht er, den Ring in seine Gewalt zu bringen, wird jedoch von Brünnhilde daran gehindert. Sie hat erkannt, dass es nur einen Weg gibt, die Welt von Alberichs Fluch zu erlösen und überantwortet den Ring dem Rhein.
Kritk in der Rheinischen Post www.rp-online.de

Kritik bei WDR 5 Scala www.wdr.de

Kritik in der neuen musikzeitung www.nmz.de

Kritik bei klassikfavori www.klassikfavori.de



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