• Das Rheingold © Hans Jörg Michel
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Richard Wagner

Das Rheingold

04. November 2017 - 21. December 2017

Erstes Bild

Feuergott Loge führt den nach Zuwendung ausgehungerten Alberich zu den Rheintöchtern, ewigen Wasserwesen, die, im Leben an der Gesellschaft gescheitert, ins Wasser gingen und sich nun an den Männern zu rächen suchen.
Alberich wird von einer nach der anderen gelockt, um dann unter demütigendem Gelächter zurückgewiesen zu werden. Selbst als er es mit Gewalt versucht, entwischen sie ihm, bis er frustriert aufgibt.
Die Sonne geht auf, der Fluss beginnt geheimnisvoll zu schimmern. Alberich fragt verwundert nach der Quelle des Glanzes und wird von den Frauen aufgeklärt, dass das leuchtende Rheingold demjenigen zur Weltherrschaft verhilft, der der Liebe entsagt. Alberich, in der Liebe ohnehin erfolglos, geht den Handel ein, schwört der Liebe ab und flieht mit dem Gold.


Zweites Bild

Die Götter haben ein Problem: Wotan hat bei den Riesen Fasolt und Fafner den Bau einer Burg in Auftrag gegeben, als Bezahlung wurde seine Schwägerin Freia vereinbart. Sein Berater Loge hatte ihm versprochen, einen Weg zu finden, aus diesem Handel wieder herauszukommen. Während Wotans Frau Fricka ihm mit Beschwerden in den Ohren liegt und Donner und Froh ratlos schweigen, kommen schon die Riesen, um ihren Lohn einzufordern. Mit zunehmender Bestimmtheit pochen sie auf Erfüllung des Vertrages.
Gerade als die Situation vollends verfahren ist, betritt Loge den Schauplatz, allerdings nicht alleine, sondern in Begleitung dreier Bittstellerinnen: die Rheintöchter klagen Alberich des Raubes an und ersuchen Wotan um seine Hilfe bei der Wiederbeschaffung des Goldes. Wotan, selbst in Bedrängnis, lehnt ab.
Als die Riesen jedoch von der Macht des Goldes erfahren, verlangen sie von dieses als Bezahlung. Da Wotan sich weigert, nehmen sie kurzerhand Freia als Pfand mit. Nun wird Freias Wert für die Götter deutlich: je weiter die Pflegerin der Jugend bringenden Äpfel sich entfernt, desto mehr beginnen die Götter zu altern. Wotan erklärt sich nun zum bereit, Alberich das Gold zu rauben und steigt mit Loge zusammen hinab nach Nibelheim. Die anderen Götter bleiben schlafend zurück.


Drittes Bild

In der Zwischenzeit tyrannisiert Alberich seine Nibelungen. Unter ständigen Misshandlungen lässt er das rohe Gold fördern, um sich damit nach und nach die Welt zu erkaufen und auch die Frauen, die freiwillig nichts mit ihm zu tun haben wollen. Seinen Bruder Mime zwang er zur Anfertigung einer Tarnkappe, mit deren Hilfe er unsichtbar werden und jede gewünschte Gestalt annehmen kann.
Bei ihrer Ankunft in Nibelheim finden Wotan und Loge den geschundenen Mime vor, der sie in die neuen Entwicklungen einweiht. Dann werden sie selbst Zeugen von Alberichs Vorgehen. Dieser ist zunächst skeptisch ob der Neuankömmlinge, aber durch Schmeicheleien gewinnt der listige Loge bald sein Vertrauen, sodass er ihnen die Fähigkeiten der Tarnkappe demonstriert und sich in einen riesigen Drachen verwandelt. Loge bekundet Bewunderung, zweifelt aber, ob Alberich sich denn auch ganz klein machen kann. Von eitlem Drang sich zu beweisen getrieben, übersieht Alberich die Falle, verwandelt sich in eine Kröte und wird von Wotan und Loge sofort überwältigt.


Viertes Bild

Der gefesselte Alberich überlässt Wotan unter wüsten Beschimpfungen das geförderte Gold und mit etwas Zögern auch die Tarnkappe, in der Hoffnung, dann frei gelassen zu werden. Als Wotan jedoch auch den Ring verlangt, weigert er sich, bis er ihm mit Gewalt entrissen wird. Der machtlose Alberich verflucht seinen Ring und jeden unrechtmäßigen Besitzer; bevor er ihn nicht wieder in seiner Hand hält, soll niemand ihn ungestraft nutzen.
Da kehren auch schon die Riesen mit Freia zurück und die Götter erwachen zu neuem Leben. Zwischen Fasolt und Freia hat sich eine merkwürdige Vertrautheit entwickelt, Fafner jedoch pocht auf die Auszahlung des Goldes und setzt Freias Gestalt als Maß an. Als schließlich nur noch ihr Auge zu sehen ist, verlangen die Riesen auch den Ring von Wotans Finger. Wotan will sich von der neu gewonnenen Macht nicht trennen. Eher würde er das Wohlergehen der Götter opfern, als den Ring abzugeben.
Als die Situation zu eskalieren droht, erscheint Erda. Sie warnt Wotan, den Fluch ernst zu nehmen und kündigt ihm den Niedergang der bestehenden Ordnung an. Begierig mehr zu erfahren, will er ihr folgen, wird aber von den anderen Göttern zurückgehalten.
Wotan befolgt Erdas Rat, gibt den Ring an die Riesen und wird sofort Zeuge der Wirkung des Fluches, als Fafner im Streit um den Ring seinen Bruder ermordet. Während der überlebende Riese seelenruhig seine Beute zusammenrafft, ziehen Wotan und Fricka in die Burg ein, die ihnen nun gehört. Allerdings beginnt auch schon der Verfall, da die anderen Götter, von den Ereignissen des Tages in ihrem Vertrauen in Wotan erschüttert, eigene Wege gehen. Auch Loge distanziert sich von Wotan. Im Hintergrund beklagen die Rheintöchter den unwiederbringlichen Verlust des Goldes.
Kritik beim Bayerischen Rundfunk www.br-klassik.de

Kritik bei concerti www.concerti.de

Kritik in der Frankfurter Rundschau www.fr.de

Kritik in der Westdeutschen Zeitung www.wz.de

Kritik auf WDR 3 www.wdr.de

Kritik auf theater:pur www.theaterpur.net

Kritik im Kölner Stadt Anzeiger www.ksta.de

Kritik bei Deutschlandfunk Kultur www.deutschlandfunkkultur.de

Kritk in der Rheinischen Post www.rp-online.de

Kritk im Hamburger Abendblatt www.abendblatt.de

Kritik auf Klassik.com www.klassik.com

Kritik bei literaturundfeuilleton literaturundfeuilleton.wordpress.com


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