Profile

Nicholas Carter

Nicholas Carter ist derzeit Chefdirigent des südaustralischen Adelaide Symphony Orchestra und wird ab September 2018 des Staatstheater Klagenfurt und des Kärntner Sinfonieorchester leiten. Von 2014 bis 2016 war er Kapellmeister und musikalischer Assistent von Donald Runnicles an der Deutschen Oper Berlin. Hier dirigierte er unter anderem „Carmen“ (Bizet), „Le nozze di Figaro“ (Mozart), „Die Zauberflöte“ (Mozart), „The Rape of Lucrezia“ (Britten), „L’elisir d’amore“ (Donizetti), „La Bohème“ (Puccini), „Die Entführung aus dem Serail“ (Mozart) und Prokofjews „Romeo und Julia“ mit dem Staatsballett Berlin. Desweiteren arbeitet er mit den wichtigsten australischen Klangkörpern und dirigierte ebenso beim Malaysian und dem New Zealand Symphony Orchestra. 2010 gründete er ein Projektorchester in Sydney, das sich auf Musik, Instrumente und historische Aufführungspraxis des frühen 19. Jahrhunderts spezialisierte. In Hamburg war er von 2011 bis 2014 engagiert, leitete dort Aufführungen von „Il barbiere di Siviglia“ (Rossini), „Così fan tutte“ (Mozart), „Die Zauberflöte“, „Lucia di Lammermoor“ (Donizetti), „Hänsel und Gretel“ (Humperdinck), „Cleopatra“ (Mattheson) und „Orontea“ (Cesti) und assistierte Simone Young bei der Einstudierung eines umfangreichen Repertoires. Davor war er drei Jahre dem Sydney Symphony Orchester verbunden. Er gastierte beim Dallas Symphony Orchestra, beim Staatsorchester Braunschweig, beim Louisiana Philharmonic, beim Dalasinfoniettan Schweden und leitete ein Galakonzert mit den Hamburger Philharmonikern und Diana Damrau als Solistin. Auf Einladung von Donald Runnicles wirkte Nicholas Carter von 2010 bis 2013 als fester Gastdirigent beim Grand Teton Music Festival in Wyoming. Die Aufgaben für die Spielzeit 2016/17 beinhalten Debüts mit dem MDR Leipzig, dem Oregon Symphony, dem Florida Orchestra, dem BBC Scottish Symphony Orchestra, dem Hong Kong Philharmonic, dem Orchestre National de Lille und der Deutschen Oper am Rhein (Donizetti „Don Pasquale“). Er kehrt außerdem an die Deutsche Oper Berlin zurück, gastiert beim Melbourne Symphony Orchestra und hat verschiedene Projekte mit dem Adelaide Symphony Orchestra.