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Lotte de Beer

Lotte de Beer

Die niederländische Regisseurin Lotte de Beer schloss 2009 ihr Studium an der Hogeschool voor de Kunsten Amsterdam ab und sorgte schon bald mit ihren ersten eigenen Inszenierungen – Benedict Weissers „Penthesilea“ am Kameroperahuis Zwolle, Sinem Altans und Kerem Cans „Tango Türk“ an der Neuköllner Oper Berlin und Nicoleta Chatzopoulous „Clara S“ an der Oper Leipzig – für Aufsehen. 2015 gewann sie den International Opera Award als Beste Newcomerin. Zusammen mit dem Dirigenten Steven Sloane gründete Lotte de Beer die Amsterdamer Compagnie Operafront, deren Künstlerische Leiterin sie auch ist. Ziel der Companie Operafront ist es, eine neue Generation von Besuchern für die Gattung Oper zu begeistern. Wichtige Arbeiten für das Musiktheater umfassen „Hänsel und Gretel“ (Humperdinck) an der Nationale Opera Amsterdam, „Boulevard Solitude“ (Henze) am Kongelige Teater in Kopenhagen, „La Bohème“ (Puccini), „La traviata“ (Verdi) am Theater an der Wien, „Così fan tutte“ (Mozart) am Staatstheater Braunschweig sowie „Moonstruck Intoxication“ mit dem NJO (mit Werken von Henze, Schönberg und Maxwell Davies), „Die arabische Prinzessin“ an der Oper Leipzig, „Manon“ an der Opera Zuid, „Il trittico“ an der Bayerischen Staatsoper und „Lulu“ (Berg) an der Oper Leipzig. Zu den jüngsten Arbeiten der Regisseurin zählen die Neuinszenierungen von „Carmen“ (Bizet) am Aalto-Musiktheater in Essen, „Der fliegende Holländer“ Wagner an der Malmö Opera, „Die Jungfrau von Orleans“ (Tschaikowsky) am Theater an der Wien, „Didone abbandonata“ (Jommelli) am Theater Basel und „Don Carlos“ (Verdi) an der Staatsoper Stuttgart. Im Frühjahr 2021 wird Lotte de Beer Verdis „Aida“ an der Opéra national de Paris in Szene setzen. Händels „Alcina“ ist ihre erste Inszenierung für die Deutsche Oper am Rhein.