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Lea Desandre

Lea Desandre

Die Mezzosopranistin Lea Desandre studierte Gesang in Paris und Venedig und erweiterte ihr Repertoire bei Sara Mingaro, Véronique Gens, Vivica Genaux, Malcolm Walker, Esthel Durand und Christine Schweitzer. Sie gewann 2013 den 1. Preis als Nachwuchskünstlerin des Grand Théâtre de Bordeaux, 2016 den HSBC Preis beim Festival d’Aix-en-Provence und 2017 eine Victoire de la Musique Classique. Nach ihrem Gewinn des 7. Jardin des Voix der Académie des Arts Florissants startete sie unter dem Dirigat von William Christie ihre internationale Karriere. Es folgten Auftritte u.a. im New Yorker Lincoln Center, der Sydney Opera, in Melbourne und beim Perth International Arts Festival, in der Philharmonie de Paris, im Théâtre des Champs-Élysées, beim Festival d’Aix-en-Provence, im Theater an der Wien, in Luzern, Madrid, Hong Kong, Shanghai, Tokio, Seoul, Warschau und Krakau unter Dirigenten wie u.a. Emmanuelle Haïm, Fabio Biondi, Leonardo García Alarcón, Jordi Savall oder John Elliot Gardiner. Zu Lea Desandres Repertoire gehören Partien wie u.a. Messagera (Monteverdi „L’Orfeo“), Dido (Purcell „Dido and Aeneas“), Alcione (Marais), Flerida (Cavalli „Erisma“), Andronico (Vivaldi „Tamerlano“), Céphie (Rameau „Zoroastre“), Sesto (Händel „Giulio Cesare“), Ruggiero (Händel „Alcina“) oder Dorabella (Mozart „Così fan tutte“). In dieser Saison folgen neben Konzerten u.a. Annio (Mozart „La Clemenza di Tito“) mit Marc Minkowski in Prag, Rameaus „Et in Arcadia Ego“ mit Christophe Rousset in Paris sowie ihr Debüt bei den Salzburger Festspielen in Offenbachs „La Périchole“.