Profile

Ilaria Lanzino

Ilaria Lanzino wurde in Pisa, Italien geboren. Sie schloss 2009 ihr Bachelor- und 2012 ihr Masterstudium in Operngesang an der Musikuniversität „Luigi Boccherini“ in Lucca mit exzellenten Noten ab. Daraufhin studierte sie Germanistik an der Universität „Ca‘ Foscari“ in Venedig.
Ihre ersten Theatererfahrungen sammelte sie zunächst als Chorsängerin am Theater an der Wien und dann im Bereich der Regie u. a. an der Deutschen Oper Berlin, dem Theater Dortmund und dem Aalto Theater in Essen, wo sie mit Regisseuren und Künstlern wie Christof Loy, Benedikt von Peter, Jens-Daniel Herzog, John Fulljames, Guy Joosten, David Bösch, Dietrich Hilsdorf, Axel Köhler, Edita Gruberova, Marlis Petersen, Linda Watson und Marc Minkowski zusammenarbeitete.
Am Theater Dortmund gab sie ihr Regiedebüt mit der Kinderoper „Wunderland“ (Schreier), die auch am Landestheater Coburg zu erleben war. Am Staatstheater Nürnberg inszenierte sie 2019 die Kinderoper „Rusalka, Meerjungfrau“ (nach Dvorák). Seit 2017/18 ist Ilaria Lanzino feste Regieassistentin an der Deutschen Oper am Rhein, wo sie beim „Ring des Nibelungen“ in der Inszenierung von Dietrich Hilsdorf auch als Mitarbeiterin der Regie tätig war. Für die Deutsche Oper am Rhein setzte sie in der Saison 2018/19 die Kinderoper „Gold!“ in Szene, 2019/20 folgt Viktor Ullmanns „Der Kaiser von Atlantis“.
Am Landestheater Coburg inszeniert sie in dieser Spielzeit zudem die Uraufführung der Kinderoper „Die Prinzessin auf dem Kürbis“ (Fister).
Im Januar 2019 wurde Ilaria Lanzino für ihre Regiekonzept für Stanislaw Moniuszkos Oper „Das Gespensterschloss“ mit 1. Platz des renommierten 11. EOP – Internationalen Opernregie-Preis ausgezeichnet. Diese Produktion wird in der Spielzeit 2020/21 unter anderem an der Oper Poznan und 2022 im Rahmen der Internationalen Maifestspiele Wiesbaden zur Aufführung kommen.