Ziel des Opernstudios der Deutschen Oper am Rhein ist es, hochtalentierte junge Sänger*innen aus der ganzen Welt auf dem Weg zur künstlerischen Karriere zu fördern und ihnen eine optimale Vorbereitung auf den Beruf zu ermöglichen. Dazu gehören regelmäßige Solorepetition, Repertoireaufbau, Ensembleproben, Rollenstudium, Vorsingtraining, Sprachcoaching, szenische Workshops und musikalische Meisterklassen.
Mit Valerie Eickhoff (Mezzosopran) und Andrés Sulbarán (Tenor) wurden zur Spielzeit 2020/21 gleich zwei Mitglieder des letzten Opernstudios ins Ensemble übernommen. Zu den beiden bereits engagierten Studiosängern, Bariton Luvuyo Mbundu aus Südafrika und dem rumänischen Bass Andrei Nicoara, kommen nun vier neue Mitglieder hinzu: die deutsche Sopranistin Anna Rabe, die Mezzosopranistin Ekaterina Aleksandrova aus Russland, der niederländische Tenor Sander de Jong und der britische Bariton Jake Muffett.
Zum Kernprinzip des Opernstudios an der Deutschen Oper am Rhein gehört die Integration in das Ensemble und den Proben- und Vorstellungsbetrieb, um den jungen Sänger*innen möglichst viel Bühnenpraxis zu ermöglichen. Bis Ende Dezember stehen die Mitglieder des Opernstudios u. a. in „Comedian Harmonists“, „Romeo und Julia“, „Hänsel und Gretel“ und „Meister Pedros Puppenspiel“ auf der Bühne.

Fester Bestandteil des Opernstudio-Programms sind auch die Meisterklassen bei international renommierten Künstler*innen, die jeweils eine Woche lang täglich intensiv mit dem Opernstudio arbeiten und ihr Wissen als Sänger*in und Gesangslehrer*in an die junge Generation weitergeben. Erstmals als Meisterklassen-Leiter zu Gast sind in dieser Spielzeit Stephen Harrison, bis Sommer 2020 langjähriger Operndirektor der Deutschen Oper am Rhein, und Helmut Deutsch, einer der international renommiertesten Liedbegleiter. In den beliebten Meisterklasse-Konzerten kann Publikum die Entwicklung der jungen Talente mitverfolgen und einen Einblick in die Arbeit des Opernstudios bekommen.