Richard Wagner

Der Ring des Nibelungen

CD-/Stream-Veröffentlichung

Axel Kober

Editorial

Am Rhein beginnt und endet Richard Wagners Opernzyklus „Der Ring des Nibelungen“, am Rhein erträumte sich der Komponist bereits 1851 die Uraufführung seines ebenso visionären wie monumentalen Werks. Auch wenn Wagners Festspielpläne in einem ganz anderen Teil Deutschlands in Erfüllung gehen sollten, ist und bleibt die Aufführung eines „Ring am Rhein“ stets etwas Besonderes.
Und wo ließe sich dieser besser verwirklichen als an der Deutschen Oper am Rhein? Zwei Städte, zwei Orchester, zwei Sängerbesetzungen – mit dem fantastischen Sängerensemble der Rheinoper sowie den beiden herausragenden Orchestern der Duisburger Philharmoniker und der Düsseldorfer Symphoniker an ihren beiden Spielstätten in Duisburg und Düsseldorf waren die Rahmenbedingungen gesetzt. Der „Ring am Rhein“ in der szenischen Interpretation von Dietrich W. Hilsdorf nahm unter meiner musikalischen Leitung ab Juni 2017 nach und nach Gestalt an.
Der erfolgreiche Abschluss der knapp zweijährigen musikalischen und szenischen Zusammenarbeit sollte am Ende der Saison 2018/19 jeweils eine Aufführung des kompletten „Ring“-Zyklus an beiden Spielstätten bilden. Doch wenige Wochen vor der Premiere der „Götterdämmerung“ flutete eine defekte Sprinkleranlage das Theater Duisburg. Ein Wasserschaden machte die szenische Vollendung des Duisburger „Ring“ zunächst zunichte.
Glücklicherweise bot sich uns in der benachbarten Mercatorhalle Duisburg kurzfristig die Gelegenheit, den „Ring des Nibelungen“ zumindest in konzertanter Form zur Aufführung bringen zu können. Die vermeintliche „Notlösung“ entpuppte sich schon nach wenigen Proben als Glücksfall. In der brillanten Akustik des Konzertsaals fügten sich Gesangsstimmen und Orchesterklang zu einem aufregenden Hörerlebnis, das unser Publikum mit stehenden Ovationen belohnte. Schon bald entstand der naheliegende Wunsch, dieses Erlebnis über die einmalige Konzertaufführung hinaus auch einem größeren Publikum zugänglich zu machen. Das Ergebnis ist der Live-Mitschnitt aller vier Teile des „Ring“-Zyklus.
Mein Dank gilt dem Generalintendanten der Deutschen Oper am Rhein, Prof. Christoph Meyer, und dem Intendanten der Duisburger Philharmoniker, Prof. Alfred Wendel, die die Umsetzung des Projekts ermöglicht haben, sowie unserem Tonmeister Holger Urbach. Ihm ist es über die fantastische Klangqualität hinaus gelungen, die wunderbare Atmosphäre dieser Aufführungen einzufangen.

Axel Kober
Generalmusikdirektor Deutsche Oper
am Rhein / Duisburger Philharmoniker


  • Das Rheingold

    DAS RHEINGOLD

    Tief in den Fluten des Rheins bewachen die drei Rheintöchter einen unermesslichen Schatz: das sagenumwobene Rheingold. Nur wer bereit ist, der Liebe zu entsagen, kann das Rheingold stehlen und daraus einen Ring schmieden, der ihn zum Herrscher der Welt macht. Der Nibelung Alberich geht das Wagnis ein. Als die Rheintöchter seine Annäherungsversuche höhnisch zurückweisen, tauscht der gedemütigte Zwerg kurzerhand Liebe gegen Macht und raubt den Hort.
    Unterdessen plagen Göttervater Wotan Sorgen. Für den Bau seiner Burg Walhall hat er den Riesen Fafner und Fasolt seine Schwägerin Freia zum Lohn versprochen. Ein Versprechen, das er nicht halten kann, denn als Göttin der Jugend hütet Freia die goldenen Äpfel, dank derer allein die Götter Unsterblichkeit genießen. Der Halbgott Loge berichtet, dass Alberich die Zauberkraft seines neu geschmiedeten Rings dazu genutzt hat, das Nibelungenvolk zu versklaven und sich an den Bodenschätzen Nibelheims zu bereichern. Loges Plan: Wenn es gelänge, Alberich zu überlisten, könne man mit dem erbeuteten Gold Freia bei den Riesen auslösen und den Ring an die Rheintöchter zurückgeben.
    Wotan und Loge begeben sich nach Nibelheim, wo Alberich seinen kunstfertigen Bruder Mime dazu gezwungen hat, für ihn einen Tarnhelm anzufertigen, der seinem Besitzer jede gewünschte Gestalt verleiht. Als sich Alberich auf Bitten seiner Besucher in eine Kröte verwandelt, nehmen ihn Wotan und Loge gefangen und zwingen ihn zur Herausgabe von Nibelungenhort, Tarnhelm und Ring, woraufhin der erzürnte Zwerg den Ring verflucht: „Wer ihn hat, den sehre die Sorge und wer ihn nicht hat, den nage der Neid“.
    Fafner und Fasolt kehren zurück, um ihren verdienten Lohn einzufordern. Wotan hofft, sie bereits mit der Herausgabe des für ihn wertlosen Nibelungenschatzes zufriedenstellen zu können, doch die Riesen bestehen auch auf den Tarnhelm und den Ring. Erst als die Urmutter Erda erscheint und vor dem Verhängnis warnt, das der fluchbeladene Ring den Göttern bringen wird, kann Wotan von dem Kleinod lassen.
    Bald zeigt der Fluch seine erste Wirkung: Im Streit um die Beute erschlägt Fafner seinen Bruder Fasolt. Die Götter beziehen Walhall, begleitet vom Wehklagen der Rheintöchter. 

    MUSIKALISCHE LEITUNG Axel Kober

    WOTAN James Rutherford
    DONNER David Jerusalem
    ERDA Ramona Zaharia
    ALBERICH Jochen Schmeckenbecher
    MIME Florian Simson
    FASOLT Thorsten Grümbel
    FROH Bernhard Berchtold
    LOGE Raymond Very
    FRICKA Katarzyna Kuncio
    FREIA Sylvia Hamvasi
    FAFNER Lukasz Konieczny
    WOGLINDE Heidi Elisabeth Meier
    WELLGUNDE Roswitha Christina Müller
    FLOSSHILDE Anna Harvey

    ORCHESTER Duisburger Philharmoniker

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  • Die Walküre

    DIE WALKÜRE

    Um Alberichs Machtstreben Einhalt zu gebieten, hat Göttervater Wotan neun Walküren gezeugt, die für ihn in Walhall eine Armee aus gefallenen Helden versammeln sollen. Sein Sohn Siegmund, entstanden aus der Verbindung mit einer Menschenfrau, soll den Ring des Nibelungen zurückerobern, den der Drache Fafner in der Neidhöhle bewacht.
    Ausgerechnet im Haus seines Feindes Hunding sucht der schwer verletzte Siegmund auf der Flucht vor seinen Verfolgern Schutz. Nach alter Sitte gewährt Hunding ihm Obdach für eine Nacht, fordert den Waffenlosen jedoch für den kommenden Morgen zum Zweikampf. Hundings Frau Sieglinde betäubt ihren Gatten mit einem Schlaftrunk, um Siegmund ein Schwert zu zeigen, das ein Fremder einst in den Stamm der heimischen Esche gestoßen hatte. Siegmund erkennt hierin die Tat seines Vaters, der ihm in höchster Not eine Waffe versprochen hatte und in Sieglinde seine vor vielen Jahren geraubte Zwillingsschwester. Überwältigt von seinen Gefühlen, verfällt das Geschwister-Paar in einen ekstatischen Liebesrausch.
    Seiner Lieblingstochter Brünnhilde befiehlt Wotan, Siegmund im bevorstehenden Kampf mit Hunding zu unterstützen. Erzürnt ruft Wotans Frau Fricka ihm ins Gedächtnis, dass auch er nicht über den heiligen Verträgen steht, mit denen er einst der Welt ihre Ordnung gegeben hatte, und daher den Inzest und Ehebruch von Siegmund und Sieglinde nicht dulden darf.
    Resigniert muss Wotan erkennen, wie tief er sich bereits in das Gewirr seiner eigenen Ränke und Selbstrechtfertigungen verstrickt hat. Er ersehnt nur noch eines: Das Ende. Brünnhilde weist er an, nun doch Hunding zum Sieg im Duell zu verhelfen.
    Doch gerührt von der tiefen Geschwisterliebe verspricht Brünnhilde Siegmund ihren Beistand. Wotan greift selbst in das Kampfgeschehen ein, indem er Siegmunds Schwert Notung an seinem Speer zerschellen lässt. Hunding tötet Siegmund, Brünnhilde flieht mit Sieglinde und den Schwertstücken.Die Walküren sammeln die gefallenen Helden, um gemeinsam nach Walhall aufzubrechen. Verzweifelt bittet Brünnhilde ihre Schwestern um Schutz vor Wotans wütender Rache. Sieglinde verkündet sie, dass diese ein Kind erwarte – Siegfried – und fordert sie auf, allein weiter zu fliehen.
    Brünnhilde stellt sich Wotans Zorn über den Ungehorsam seiner einstigen „Wunschmaid“. Ein letztes Mal appelliert sie an Wotans Mitgefühl und bittet ihn, sie nicht schutzlos in Schlaf zu versenken. Wotan umgibt Brünnhilde mit einem Feuerring, den nur der stärkste Held zu durchschreiten vermöge.

    MUSIKALISCHE LEITUNG Axel Kober

    SIEGMUND Michael Weinius
    HUNDING Lukasz Konieczny
    WOTAN James Rutherford
    SIEGLINDE Sarah Ferede
    BRÜNNHILDE Linda Watson
    FRICKA Katarzyna Kuncio
    HELMWIGE Anke Krabbe
    GERHILDE Jessica Stavros
    ORTLINDE Katja Levin
    WALTRAUTE Romana Noack
    SIEGRUNE Zuzana Šveda
    ROSSWEISSE Maria Hilmes
    GRIMGERDE Katharina von Bülow
    SCHWERTLEITE Susan Maclean

    ORCHESTER Duisburger Philharmoniker

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  • Siegfried

    SIEGFRIED

    In Unkenntnis seiner Herkunft wächst Siegfried tief im Wald bei dem Zwerg Mime heran. Seine sterbende Mutter hatte einst ihr Kind gemeinsam mit dem zerbro- chenen Schwert Nothung in Mimes Obhut gegeben. Mit Hilfe seines starken Zieh- sohnes plant Mime, den Ring in seinen Besitz zu bringen, den der Drache Fafner in der Neidhöhle bewacht. Danach will er Siegfried töten.
    Doch Siegfried zerschlägt alle Schwerter, die der Zwerg ihm schmiedet, und Mime selbst ist es bisher nicht gelungen, die Stücke des Schwertes Nothung neu zusammenzufügen. Nachdem Siegfried nach einem Streit aus der Hütte gestürmt ist, erhält Mime Besuch von Wotan, der mittlerweile als namenloser Wanderer die Welt durchstreift. Der Wanderer zwingt dem Zwerg eine Wissenswette auf. Mime erfährt, dass nur der, der das Fürchten nicht gelernt habe, in der Lage sei, Nothung neu zu schmieden – und dass er seinen Kopf an genau diesen Helden verlieren wird. Bald darauf kehrt Siegfried zurück und macht sich zu Mimes Entsetzen mit wenig Sachkenntnis, aber umso mehr Erfolg daran, Nothung neu zu schmieden.
    Vor der Neidhöhle trifft der Wanderer auf seinen Widersacher Alberich. Vorgeblich, um ihn das Fürchten zu lehren, hat Mime Siegfried zur Neidhöhle gelockt. Bei dem Versuch, mit den Tieren des Waldes in Kontakt zu treten, weckt Siegfried den Drachen und tötet diesen. Nachdem er mit Fafners Blut in Kontakt gekommen ist, versteht Siegfried die Sprache der Vögel. Ein Waldvogel weist ihm den Weg zum Nibelungenschatz und warnt ihn vor Mimes mörderischen Absichten, woraufhin Siegfried auch seinen Ziehvater tötet. Vom Waldvogel erfährt er von der in Bannschlaf gefallenen Brünnhilde und macht sich auf den Weg, diese zu befreien.
    Unterdessen versucht der Wanderer von der weisen Urmutter Erda, Brünnhildes Mutter, vergeblich in Erfahrung zu bringen, wie er den Untergang der Götter noch verhindern kann. Kurz darauf trifft er auf Siegfried. Es kommt zu einer Auseinandersetzung, bei der Siegfrieds Schwert Nothung den Speer des Wanderers zerschlägt – die alte Ordnung ist endgültig zerbrochen.
    Siegfried findet Brünnhilde und weckt die Schlafende mit einem Kuss. In Brünnhildes Freude über ihr Erwachen mischen sich Angst vor dem Helden und Trauer über den Verlust ihrer Unsterblichkeit. Doch auch Siegfried hat durch den Anblick der Frau endlich das Fürchten gelernt. Die Beiden finden zueinander und preisen ihre Liebe.

    MUSIKALISCHE LEITUNG Axel Kober

    SIEGFRIED Corby Welch
    MIME Corney Frey
    DER WANDERER James Rutherford
    ALBERICH Jochen Schmeckenbecher
    FAFNER 
    Lukasz Konieczny
    ERDA Renée Morloc
    BRÜNNHILDE Linda Watson
    WALDVOGEL Aïsha Tümmler


    ORCHESTER Duisburger Philharmoniker

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  • Götterdämmerung

    GÖTTERDÄMMERUNG

    Die drei Nornen berichten, dass Wotan die Weltesche fällen und die Scheite um seine Burg Walhall schichten ließ, wo er nun im Kreise seiner Götter das Ende erwartet. Siegfried nimmt Abschied von Brünnhilde, um zu neuen Taten aufzubrechen. Als Pfand seiner Liebe überlässt er ihr den Ring.
    Am Hof der Gibichungen lebt König Gunther mit seiner Schwester Gutrune und seinem Halbbruder Hagen, den sein Vater Alberich mit der Mutter des Geschwisterpaars gezeugt hat. Vorgeblich aus Sorge um das königliche Ansehen rät Hagen seinem ehelosen Bruder, das „herrliche Weib“ Brünnhilde zu freien. Da Gunther selbst nicht in der Lage ist, den Feuerring um Brünnhildes Bannfelsen zu durchschreiten, soll der stärkste Held Siegfried in das Unternehmen eingespannt werden: Nach seiner Ankunft am Gibichungenhof wird ihm ein Zaubertrank gereicht, der ihn Brünnhilde vergessen und für Gutrune entbrennen lässt. Im Tausch gegen Gutrunes Hand erklärt sich Siegfried bereit, mit Hilfe des Tarnhelms Gunthers Gestalt anzunehmen, um so Brünnhilde zu täuschen und für den König zu erringen. Besiegelt wird der Plan durch einen Blutsbrüderschwur. Siegfried und Gunther brechen zum Brünnhildenfelsen auf. Der zurückbleibende Hagen erwartet den Augenblick, in dem er endlich den Ring erlangen kann.
    Unterdessen erhält Brünnhilde Besuch von ihrer Walkürenschwester Waltraute, die von der hoffnungslosen Situation in Walhall berichtet und Brünnhilde vergeblich bestürmt, den Rheintöchtern Siegfrieds Ring zurückzugeben, um Alberichs Fluch ein Ende zu bereiten. Kurz nach Waltrautes Abschied erscheint ein Fremder bei Brünnhilde und fordert ihre Unterwerfung. Es ist Siegfried in Gestalt Gunthers. Trotz heftiger Gegenwehr kann Brünnhilde nicht verhindern, dass ihr der Ring abgenommen und sie selbst in sein Gemach gezwungen wird.

    In der nächtlichen Halle der Gibichungen wird Hagen von einer Erscheinung seines Vaters Alberich aufgesucht. Siegfried kehrt an den Königshof zurück und erstattet Bericht über Brünnhildes Überwältigung, woraufhin Hagen die Mannen zu einer Doppelhochzeit ruft. Kurz nachdem Brünnhilde mit Gunther am Rheinufer eingetroffen ist, erkennt sie an der Seite Gutrunes Siegfried, dessen gleichgültiges Benehmen sie erschüttert. Der Ring an seiner Hand (den sie zuletzt beim falschen Gunther gesehen hatte) lässt sie ahnen, dass sie Opfer einer Täuschung geworden ist. Öffentlich klagt sie Siegfried des Verrats an seinem königlichen Blutsbruder an: Siegfried habe bereits das Bett mit ihr geteilt und sei somit ihr rechtmäßiger Gemahl. Unter Eid bestreitet Siegfried die Vorwürfe, doch Brünnhilde leistet den Gegenschwur.

    Brünnhilde bleibt mit Gunther und Hagen zurück und fordert Siegfrieds Tod. Sie enthüllt Hagen seinen wunden Punkt: Als sie ihm mit einem Runenzauber Unverwundbarkeit schenkte, sparte sie seinen Rücken aus. Die Verschwörer beschließen Siegfrieds Ermordung bei einer bevorstehenden Jagd. Auf der Suche nach Beute trifft Siegfried auf die drei Rheintöchter, die ihn vergeblich zur Rückgabe des Rings zu bewegen versuchen. Hagen, Gunther und die Jagdgesellschaft stoßen zu ihm. Hagen bringt Siegfried dazu, aus seinem Leben zu erzählen. Durch einen Gegentrank kehrt die Erinnerung an Brünnhilde in Siegfrieds Bewusstsein zurück. Als er den Anwesenden berichtet, wie er Wotans Tochter einst auf dem Flammenfelsen erweckte, sticht Hagen ihm den Speer in den Rücken. Im Sterben erlebt Siegfried Brünnhildes Erweckung ein weiteres Mal.
    Sorgenvoll erwartet Gutrune Siegfrieds Rückkehr. Hagen erscheint mit der Gesellschaft und berichtet von einem tödlichen Jagdunfall, dem Siegfried zum Opfer gefallen sei. Als Gunther ihn des Mordes bezichtigt, rechtfertigt sich Hagen, er habe lediglich Meineid gerächt und fordert als Lohn Siegfrieds Ring. Gunther verweigert diesen und wird daraufhin von Hagen ermordet. Brünnhilde, die erkannt hat, dass es nur einen Weg gibt, die Welt von Alberichs Fluch zu erlösen, überantwortet den Ring dem Rhein. Sie entfacht um Siegfrieds Leichnam einen Brand und folgt dem Geliebten in die Flammen. Während das Feuer Walhall und die Götter verschlingt, wird Hagen bei seinem letzten vergeblichen Versuch, den Ring in seine Gewalt zu bringen, von den Rheintöchtern in die Tiefe gezogen.

    MUSIKALISCHE LEITUNG Axel Kober

    SIEGFRIED Corby Welch
    GUNTHER Richard Šveda
    HAGEN Sami Luttinen
    ALBERICH Jochen Schmeckenberger
    BRÜNNHILDE Linda Watson
    GUTRUNE Anke Krabbe
    WALTRAUTE Sarah Ferede
    1. NORN Renée Morloc
    2. NORN Annika Schlicht
    3. NORN Barno Ismatullaeva
    WOGLINDE Heidi Elisabeth Meier
    WELLGUNDE Annelie Sophie Müller
    FLOSSHILDE Anna Harvey


    ORCHESTER Duisburger Philharmoniker

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