• Rigoletto © Thilo Beu
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Giuseppe Verdi

Rigoletto

23. Februar 2018 - 31. Mai 2018

ERSTER AKT

ERSTE SZENE
Der Herzog von Mantua sucht ohne Rücksicht auf Verluste nach erotischer Ablenkung von seiner Langeweile. Zurzeit begehrt er die Gräfin Ceprano. Deren Gatte wird von seinem Hofnarren Rigoletto verspottet. Währenddessen gibt es neuen Klatsch unter den Höflingen, Marullo hat herausgefunden, dass Rigoletto eine Geliebte hat. Als Rigoletto dem Herzog schließlich vorschlägt, den lästigen Konkurrenten einsperren und enthaupten zu lassen, schwören Ceprano und die Höflinge Rache.

Plötzlich erscheint Monterone und verlangt, den Herzog zu sprechen. Er fordert wütend Rechenschaft für die Verführung seiner Tochter. Wie zuvor Ceprano, wird auch er von Rigoletto verhöhnt. Daraufhin verflucht Monterone den Herzog und seinen Narren, da sie den Schmerz eines Vaters verspotten.

ZWEITE SZENE
Auf dem Heimweg trifft Rigoletto auf Sparafucile, einen Auftragsmörder, der ihm diskret seine Dienste anbietet, um einen etwaigen Nebenbuhler zu beseitigen. Rigoletto schickt ihn weg, doch bemerkt er, dass er und der Mörder sich ähnlich sind: Während er mit der Sprache tötet, mordet der andere mit der Waffe.

DRITTE SZENE
Rigoletto vergewissert sich, dass es seiner Tochter Gilda, die er unter Aufsicht von Giovanna in seinem Haus versteckt hat, gut geht. Gilda versucht, den Namen ihres Vaters zu erfahren, doch Rigoletto ist weder bereit, ihr seinen Namen zu nennen, noch den der Mutter. Wiederholt betont er, dass Gilda nicht ausgehen darf, höchstens sonntags in die Kirche. Auf die Frage nach dem Grund dafür bekommt Gilda wieder keine Antwort. Als Rigoletto auf der Straße Lärm hört, verlässt er das Haus, um festzustellen, wer dort kommt. Giovanna entlässt das Mädchen vorübergehend aus ihrem Gefängnis. Gilda erzählt verträumt von einem Mann, den sie in der Kirche gesehen hat. Plötzlich vernimmt sie die Stimme des als Student verkleideten Herzogs, der ihr seine Liebe gesteht und erkennt ihn wieder. Aus Furcht vor der Heimkehr Rigolettos trennen sich die beiden bald wieder. Unter dem Eindruck des Wiedersehens besingt Gilda ihre Liebe. Unterdessen ist es Nacht geworden. Eine Gruppe Höflinge um den Grafen

Ceprano hat beschlossen, dem zynischen Narren eine Lehre zu erteilen und seine vermeintliche Geliebte zu entführen. Als Rigoletto zurückkehrt, trifft er auf die Männer, die ihm erzählen, sie wollten die Gräfin Ceprano entführen. Rigoletto wähnt Gilda außer Gefahr, erkennt die einzelnen Höflinge im Dunkeln nicht und wirkt bei der Entführung mit. Zu spät bemerkt er den Betrug. Schmerzhaft erinnert er sich an Monterones Fluch.


ZWEITER AKT
Der Herzog beklagt Gildas Verschwinden, bis ihm die Höflinge triumphierend mitteilen, dass sie Rigolettos Geliebte entführt hätten und ihm das Mädchen bringen.

Rigoletto kommt und versucht, sich die Angst um seine Tochter nicht anmerken zu lassen. Bald findet er heraus, dass Gilda beim Herzog ist, erfolglos verlangt er von den Höflingen, ihn zu ihr zu lassen. Schließlich fleht er sie an, ihm sein Kind wiederzugeben. Als Gilda plötzlich in seine Arme stürzt, lassen die Höflinge Vater und Tochter allein. Das Mädchen gesteht dem Vater ihre Liebe zu dem vermeintlichen Studenten und berichtet von ihrer Schande. Rigoletto schwört Rache.


DRITTER AKT
Um Gilda von ihrer Liebe zum Herzog zu heilen, beschließt Rigoletto, ihr die Untreue des Geliebten vorzuführen. Sie muss mit ansehen, wie der verkleidete Herzog Maddalena, Sparafuciles Schwester, mit den gleichen Worten einen Antrag macht, mit denen er ihr Herz gewonnen hat. Dennoch lässt sie nicht von ihrer Liebe ab.

Rigoletto befiehlt Gilda, die Stadt zu verlassen. Er will mit ihr fliehen, aber zuvor den Herzog durch Sparafucile ermorden lassen. Doch seine Tochter belauscht diesen Plan. Als Maddalena ihren Bruder überredet, Rigoletto an Stelle des Herzogs eine andere Leiche unterzuschieben, opfert sich Gilda. Sie begehrt Einlass und wird von Sparafucile getötet. Dieser übergibt seinem Auftraggeber um Mitternacht den Sack mit der Leiche. Rigoletto triumphiert, doch dann hört er plötzlich die Stimme des Herzogs, öffnet den Sack und erblickt seine sterbende Tochter.
Kritik unter www.opernnetz.de

Kritik im Online Musikmagazin unter www.omm.de

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