• Madama Butterfly © Hans Jörg Michel
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Giacomo Puccini

Madama Butterfly

18. November 2017 - 13. Juli 2018

ERSTER AKT

Der amerikanische Marineoffizier Benjamin Franklin Pinkerton sucht für die Zeit seiner Stationierung in Japan ein Haus in Nagasaki. Mit Goro, Makler und Heiratsvermittler, schließt er nach japanischer Tradition einen Vertrag, der ihm ein Haus und eine japanische Braut, das Geisha-Mädchen Cio-Cio-San, auch „Butterfly“ genannt, für eine Dauer von 999 Jahren zusichert. Dass Pinkerton jederzeit ebenso seine Ehe annullieren wie den Mietvertrag widerrufen kann, ist der Clou dieser Vereinbarung.

Am Hochzeitstag wartet er ungeduldig auf seine Braut. Für ihn ist das japanische Hochzeitszeremoniell nicht mehr als eine lästige Notwendigkeit, die er schnell hinter sich bringen will. Zunächst begrüßt ihn der amerikanische Konsul Sharpless. Angesichts Pinkertons Schwärmerei über die unverbindlichen Haus- und Hochzeitsverträge erteilt er ihm den Rat, nicht zu unbesonnen mit diesem Bündnis umzugehen. Cio-Cio-San wiederum nimmt die Ehe sehr ernst. So hat sie sich bereits auf dem amerikanischen Konsulat nach Amerika erkundigt und in der christlichen Mission den Glauben ihres Bräutigams angenommen.

Als Cio-Cio-San mit ihren Freundinnen und Verwandten erscheint, kann die Zeremonie vollzogen werden. Die anschließende Hochzeitsfeier wird durch das Erscheinen des wütenden Onkel Bonzo jäh gestört. Er hat erfahren, dass Butterfly ihren japanischen Glauben abgelegt hat und verflucht sie; auch die übrige Familie wendet sich von ihr ab.
Am Abend wird Butterfly von ihrer Dienerin Suzuki für die Hochzeitsnacht zurechtgemacht. Der verliebte Pinkerton kann es kaum abwarten, mit seinem „Spielzeug“ allein zu sein. Butterfly gesteht ihm ihre aufrichtige Liebe.


ZWEITER AKT

Drei Jahre sind seit Pinkertons Abreise vergangen. – Von der Gesellschaft und Familie isoliert, lebt Butterfly allein mit Suzuki. Während Butterfly unbeirrt Tag für Tag auf die Rückkehr ihres Gatten wartet, hegt Suzuki Zweifel, ob Pinkerton sein Versprechen hält und wiederkommt.

Sharpless sucht Butterfly auf, um ihr einen Brief von Pinkerton auszuhändigen. Sein Versuch, sie behutsam darauf vorzubereiten, dass Pinkerton zwar auf dem Weg nach Japan ist, allerdings nicht ihretwegen, scheitert. Cio-Cio-San verhindert, dass er ihr den Brief mit der bitteren Wahrheit vorlesen kann.

Trotz Geldnot weist sie den reichen, um sie werbenden Yamadori zurück. Zu fest glaubt sie an ihre „amerikanische“ Ehe, die im Gegensatz zur japanischen bindend sei. Als Sharpless ihr rät, Yamadoris Antrag anzunehmen, präsentiert Butterfly ihr Kind, Pinkertons Sohn – für sie Symbol für ihre absolute Bindung zu Pinkerton.

Ein Kanonenschuss kündigt die Ankunft eines Schiffes an. Butterfly ist sich gewiss: es muss Pinkerton sein. Zum Empfang verstreut sie mit Suzuki Blumen und wartet mit dem Kind die ganze Nacht auf Pinkerton.


DRITTER AKT

Bei Tagesanbruch ist Pinkerton immer noch nicht eingetroffen. Butterfly legt sich erschöpft schlafen. Schließlich erscheinen Sharpless und Pinkerton in Begleitung seiner neuen Frau Kate. Sharpless offenbart Suzuki, dass das Ehepaar gekommen ist, um das Kind nach Amerika mitzunehmen. Pinkerton, der ein Wiedersehen mit Butterfly scheut, entzieht sich der Situation und flieht.
Kritik in der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung www.waz.de

Kritik im Online Musik Magazin www.omm.de


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