• Gullivers Reise © Hans Jörg Michel
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Gerald Resch

Gullivers Reise

03. Oktober 2017 - 11. Juli 2018

Vorspiel
In einer stürmischen Nacht erfährt der Schiffsjunge Gulliver, dass sein Vater gestorben ist. Andächtig verabschiedet sich die Mannschaft von seinem Kameraden und Gulliver erbt einen magischen Rubin. Staunend betrachtet er den Ring und als er an dem Stein dreht, erwacht sein Vater plötzlich. Alle sind erleichtert, der alte Trunkenbold war nur tief und fest eingeschlafen. Doch die Freude währt nicht lange. Das Schiff hat ein Leck und beginnt zu sinken. Die gesamte Mannschaft ertrinkt und Gulliver hofft, dass ihn der magische Ring retten kann.

Erstes Bild
Am Strand der Insel Liliput fordert Prinzessin Rosalila das Mädchen Vaniliput dazu auf, ihr die Meerhennen als Hofdamen zu überlassen. Das möchte Vaniliput nicht, denn sie hat die Hennen extra gezüchtet, damit sie kugelrunde Eier legen können, ohne spitzes und breites Ende. Damit will sie endlich den Krieg mit der Insel Blefusco beenden, denn seit Jahren streiten die Inselbewohner darüber, ob man das Ei am spitzen oder am breiten Ende aufschlagen darf.
Der König hat keine Zeit, um den Streit der beiden Mädchen zu beenden. Sein Großadmiral Skyresch berichtet eifrig, dass die gesamte Kriegsflotte von einem Riesen zerstört wurde. Erst kann der König nicht glauben, dass es Riesen gibt. Doch als auch er Gulliver erblickt, sind sich alle einig – der Riese muss sterben! Nur Vaniliput hat Mitleid mit ihm.

Zweites Bild
Gulliver konnte sich an den Strand von Lilliput retten. Als er aufwacht muss er feststellen, dass er gefesselt wurde und sich nicht bewegen kann und – dass er viel größer ist, als alle Häuser auf der Insel und vor allem als die winzigen Einwohner. Kurz nachdem ihn Vaniliput vor Skyresch warnen will, kommt er auch schon mit seinen Wachen, um Gulliver zu töten. Mutig stellt sich Vaniliput ihnen in den Weg. Um zu testen, ob der Riese gut oder böse ist, klettert sie freiwillig auf das Gesicht des Riesen und springt gemeinsam mit Besuffliput in sein Nasenloch. Mit einem gewaltigen Nieser werden die beiden wieder ausgespuckt. Damit ist bewiesen, dass der Riese gut ist und am Leben bleiben kann.

Drittes Bild
Der König hat nicht gut geschlafen und möchte gerne in Ruhe frühstücken. Doch seine Minister liegen ihm mit Klagen in den Ohren: Der Riese esse zu viel und ist zu teuer, darum müsse er sterben. Auch seine Tochter Rosalila liegt dem König schon wieder mit Klagen in den Ohren, sie will den Ring des Riesen haben. Doch noch bevor eine Entscheidung getroffen werden kann, greift die Flotte der Blefuscudier an. Verzweifelt bitten die Liliputaner Gulliver um Hilfe. Bereitwillig geht er ins Meer und zieht die feindlichen Schiffe auf eine ferne Sandbank. Damit ist Liliput erst einmal sicher und feiert den Riesen als Held.

Viertes Bild
Gulliver möchte Vaniliput sagen, wie lieb er sie hat. Doch er traut sich nicht richtig. Vaniliput denkt nur daran, wie sie endlich den Krieg mit Blefusco beenden kann. In diesem Moment beginnt es ganz plötzlich im Königspalast zu brennen. Doch die Feuerwehr hat kein Wasser mehr, um das Feuer zu löschen. Sie hatten Gulliver am Morgen alles zu trinken gegeben. Um das Feuer zu löschen, pinkelt Gulliver auf den Palast.

Fünftes Bild
Auch wenn Gulliver dadurch Liliput erneut gerettet hat, sind alle entsetzt, dass er seine Blase auf dem Palast entleert hat. Das gilt als Respektlosigkeit und erneut benutzen Skyresch und Rosalila die Gelegenheit, um Gulliver zum Tode zu verurteilen.

Sechstes Bild
Um sich zu retten, dreht Gulliver an dem magischen Ring und hört im selben Moment die Flotte von Blefusco kommen. Die Blefuscudier sind ihm dankbar, dass er sie nicht getötet hat und kommen, um Gulliver zu retten. Gulliver versucht Vaniliput zu überzeugen, ihn zu begleiten, doch sie muss in Liliput bleiben und sich um die Friedensverhandlungen kümmern. Während sich Gulliver heimlich davonschleicht, präsentiert Vaniliput dem staunenden Volk ihr rundes Ei. Alle sind erleichtert, denn nun muss es keinen Krieg mehr mit Blefusco geben.
Nur Skyresch ist wütend – wenn es keinen Streit mehr gibt, dann kann er keinen Krieg mehr führen. Auch Rosalia ist enttäuscht und denkt nur an den roten Rubin-Ring, mit dem sich Gulliver auf und davon gemacht hat. Alle anderen feiern glücklich und sind froh, dass es keinen Krieg mehr gibt und alle Parteien eingesehen haben, dass alle Menschen
gleich sind.
Kritik im Opernmagazin www.opernmagazin.de

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