Profil

Stefan Klingele

Stefan Klingele studierte in Würzburg und leitete in dieser Zeit die Neuburger Kammeroper. Beruflich startete er 1993 als Korrepetitor am Nationaltheater Mannheim. Nach drei weiteren Jahren als Dirigent am Staatstheater am Gärtnerplatz München war Klingele von 1999 bis 2007 am Bremer Theater engagiert. 2006/07 leitete er als Interims-Chefdirigent die Oper Bremen. 1999 erhielt er den Bayerischen Förderpreis, 2006 den Kurt-Hübner-Preis Bremen. Die von ihm geleitete Produktion „Intolleranza 1960“ (Luigi Nono) an der Staatsoper Hannover erhielt 2011 den Musiktheaterregiepreis „Der Faust“ des Deutschen Bühnenvereins. Stefan Klingele gastiert an zahlreichen Bühnen u.a. an der Semperoper Dresden, der Königlichen Oper Stockholm, dem Nationaltheater Weimar, der Staatsoper Hannover und an der Wiener Volksoper. Bei Konzerten stand er darüber hinaus in den vergangenen Jahren bei der Staatskapelle Halle, dem Staatsorchester Braunschweig, dem Uppsala Kammerorchester, der Norddeutschen Philharmonie Rostock, dem Orchester des Teatro Massimo Palermo und den Heidelberger Sinfonikern am Pult. 2015/16 trat er sein Amt als Musikdirektor der Musikalischen Komödie in Leipzig an.

An der Deutschen Oper am Rhein war Stefan Klingele bereits u.a. mit Tschaikowskys „Eugen Onegin“, Strauss‘ „Salome“ und Puccinis „Tosca“ zu erleben, 2015/16 folgte Mozarts „Die Entführung aus dem Serail“, mit der er auch in der Saison 2018/19 wieder ans Haus zurückkehrt. Zudem übernimmt die Musikalische Leitung für Johanna Doderers „Liliom“ am Tiroler Landestheater Innsbruck.