Profil

Silvia Tro Santafé

Silvia Tro Santafé wurde in Valencia geboren und studierte dort am Conservatorio Superior de Música „Joaquín Rodrigo“. Sie führte ihr Studium an der Juilliard School in New York weiter. Ihr Operndebüt gab sie 1992 als Lucilla in „La scala di seta“ beim Rossini Opern Festival in Pesao, weitere frühe Rollen waren Cherubino (Mozart „Le nozze di Figaro“) in Santa Fe, Zerlina (Mozart „Don Giovanni“) in Oviedo, Sesto (Händel „Giulio Cesare in Egitto”) und Messagiero in Monteverdis „L’Orfeo“ in Valencia.
Silvia Tro Santafé genießt ein hohes Ansehen an den führenden europäischen Opernhäusern. Besonders überzeugte sie mit Händel-Partien wie Medoro („Orlando“ in Valencia), Tolomeo („Giulio Cesare in Egitto“ in den Niederlanden und Bologna) und Polinesso („Ariodante“ in Paris/Palais Garnier, Dresden und bei den Salzburger Festspielen. Zu bisherigen Erfolgen gehören außerdem die Titelrolle in Cavallis „Eliogabalo“ am Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel und die Titelrolle in Händels „Ariodante“ am Teatre del Liceu in Barcelona, Nicklausse (Offenbach „Les Contes d’Hoffmann“) am Teatro dell’Opera in Rom, Dorabella (Mozart „Così fan tutte) in Oviedo und Charlotte (Massenet „Werther“) in Como und Pisa.
Darüber hinaus hat sie sich den internationalen Ruf einer großartigen Rossini-Interpretin erworben. Ihre Rosina („Il barbiere di Siviglia“) hat man u. a. in Bologna, Toulouse und Amsterdam hören können. Sie sang die Isabella („L’italiana in Algeri“) in Berlin, Zürich, Dresden und Wien und als Angelina („La Cenerentola“) wurde sie in Barcelona, Zürich, Brüssel, Dresden und Wien gefeiert.
Silvia Tro Santafé arbeitete mit Dirigenten wie Sir Neville Marriner, Gerd Albrecht, Walter Weller, Yehudi Menuhin und Rafael Frübeck de Burgos zusammen.
An der Deutschen Oper am Rhein wird man sie als Adalgisa in der konzertanten Aufführung von Bellinis „Norma“ erleben können.

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