Profil

Sergey Polyakov

Sergey Polyakov

Der russische Tenor Sergey Polyakov wurde in Moskau geboren und studierte zuerst an der Russischen Akademie für Theaterkunst, daran anschließend bis 2007 am Moskauer Galina Vishnevskaya Opernzentrum. Zu seinen frühen Engagements gehören Manrico (Verdi „Il trovatore“) und Herman (Tschaikowsky „Pique Dame“) am Mariinsky Theater St. Peterburg sowie Renato Des Grieux (Puccini „Manon Lescaut“) und Macduff (Verdi „Macbeth“) an der Lettischen Nationaloper Vilnius. Ab 2008 war er Ensemblemitglied der Neuen Oper in Moskau, wo er weiterhin regelmäßig zu Gast ist. Beim Placido Domingo Operalia World Contest war er 2011 Finalist. Sergey Polyakovs Repertoire beinhaltet insbesondere Partien des russischen und italienisches Faches wie Vaudemont (Tschaikowsky „Jolanta“), König Karl VII. (Tschaikowsky „Die Jungfrau von Orleans“), Shuisky (Mussorgsky „Boris Godunow“), Grigory (Mussorgski „Boris Gudonow“), Sergey (Schostakowitsch „Lady Macbeth von Mzensk“), Radamès (Verdi „Aida“), Des Grieux (Puccini „Manon Lescaut“) und Calaf (Puccini „Turandot“) sowie Wagners Melot („Tristan und Isolde“). Internationale Gastengagements führten ihn an das Royal Opera House Covent Garden, die Opera Royal de Wallonie in Lüttich, zum Festival Internacional de Santander, an die Deutsche Oper Berlin, das Nationaltheater Mannheim, die Trondheim Opera in Norwegen, das Aalto-Musiktheater, das Bolschoi Theater in Moskau, Mariinski-Theater St. Petersburg und u.a. die Königliche Schwedische Oper in Stockholm. 2016 gab Sergey Polyakov sein Debüt in der Carnegie Hall mit Schostakowitschs Liederzyklus „Aus jüdischer Volkspoesie“, im März 2018 debütierte er als Don Carlo (Verdi) an der Neuen Israelischen Oper in Tel Aviv und sang Calaf, Canio (Leoncavallo „I Pagliacci“), Des Grieux und Macduff an der Lettischen Nationaloper Riga. Seine Debüts an der Staatsoper Hamburg und dem Nationaltheater in Prag mussten aufgrund der internationalen Corona-Eindämmungsmaßnahmen ausgesetzt werden. Als Hermann (Tschaikowsky „Pique Dame“) debütierte Sergey Polyakov 2019 an der Deutschen Oper am Rhein, wo er in der Saison 2021/22 als Andrea Chénier in Giordanos gleichnamiger Oper erneut zu Gast ist.

Vorstellungen
    • Sa 14.05.2022, 19:30 Uhr
      Opernhaus Düsseldorf
    • So 22.05.2022, 18:30 Uhr
      Opernhaus Düsseldorf
    • Do 26.05.2022, 18:30 Uhr
      Opernhaus Düsseldorf
    • So 29.05.2022, 18:30 Uhr
      Opernhaus Düsseldorf
    • So 05.06.2022, 18:30 Uhr
      Opernhaus Düsseldorf