Profil

Nicolas Cavallier

Nicolas Cavallier studierte an der Royal Academie of Music in London und dem National Opera Studio. Er startete seine Karriere beim Glyndebourne Festival als Sarastro (Mozart „Die Zauberflöte“) und Don Fernando (Beethoven „Fidelio“). Danach trat er regelmäßig in wichtigen Mozart-Partien auf: Figaro („Le nozze di Figaro“), Leporello und Don Giovanni („Don Giovanni“) und Don Alfonso („Così fan tutte“). Ebenso sang er die Titelpartien in Massenets „Don Quichotte“, Rossinis „Il turco in Italia“ und Wagners „Der fliegende Holländer“. Darüber hinaus spezialisierte er sich auf die „dämonischen“ Rollen in Offenbachs „Les Contes d’Hoffmann“, Gounods „Faust“, Berlioz‘ „La Damnation de Faust“ oder Strawinskys „The Rake’s Progress“. Zu seinem Repertoire gehören außerdem Escamillo (Bizet „Carmen“), Mustafa (Rossini „L’italiana in Algeri“), Filippo II. (Verdi „Don Carlo“), Claudius (Thomas „Hamlet“), Arkel (Debussy „Pelléas et Mélisande“), Raymond (Donizetti „Lucia di Lammermoor“) u.v.a. Er gastierte damit an den großen Opernhäusern von Paris, Wien, Berlin, Brüssel, Marseille, Monte Carlo, Lyon und sang unter der musikalischen Leitung von Michel Plasson, Myung-Whun Chung, Armin und Philippe Jordan, Marc Minkowski, William Christie, Gary Bertini, Alberto Zedda, Evelino Pidò, Emmanuel Krivine, Sir Colin Davies, Sir John Eliot Gardiner, Pinchas Steinberg u.a. 2013 gab er sein Debüt an der Mailänder Scala in Berlioz’ „Roméo et Juliette“ in der Inszenierung von Sasha Waltz.

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