Profil

Michael Volle

Michael Volle erhielt seine Ausbildung u.a. bei Josef Metternich und Rudolf Piernay und zählt heute zu den weltweit führenden Sängern im Baritonfach. Erste Engagements führten ihn ans Nationaltheater Mannheim, die Oper Bonn, die Deutsche Oper am Rhein und Oper Köln. Am Opernhaus Zürich, das Michael Volle zunächst als Ensemblemitglied und später als Gastsänger engagierte, interpretierte er wichtige Rollen seines Fachs wie Graf Almaviva (Mozart „Le nozze di Figaro“), Wagners Beckmesser und Hans Sachs („Die Meistersinger von Nürnberg“), Golaud (Debussy „Pelléas et Mélisande“), Eugen Onegin (Tschaikowsky), Marcello (Puccini „La Bohème“) und Barak (Strauss „Die Frau ohne Schatten“). Von 2007 bis 2012 war Michael Volle Mitglied der Bayerischen Staatsoper, wo er u.a. als Wagners Wolfram („Tannhäuser“), Kurwenal („Tristan und Isolde“) und Amfortas („Parsifal“), Bergs Wozzeck oder Verdis Amonasro („Aida“) begeisterte. Darüber hinaus gastiert Michael Volle an den führenden Opernhäusern der Welt, darunter am Royal Opera House London u.a. als Jochanaan (Strauss „Salome“), Dr. Schön und Jack the Ripper (Berg „Lulu“) und Scarpia (Puccini „Tosca“), an der Opéra National de Paris und der Metropolitan Opera als Mandryka (Strauss „Arabella“) sowie am Théâtre de la Monnaie Brüssel, an der Scala di Milano, der Staatsoper „Unter den Linden“ und Deutschen Oper Berlin, Semperoper Dresden, Hamburgischen Staatsoper, Wiener Staatsoper sowie bei den Festivals in Baden-Baden, Salzburg und Bayreuth. Eine umfangreiche Konzerttätigkeit, Liederabende sowie die Arbeit mit internationalen Spitzenorchestern demonstrieren das große Renommee Michael Volles ebenso wie zahlreiche Fernsehaufzeichnungen, CDs und DVDs. 2009 wurde er mit dem Theaterpreis DER FAUST geehrt, 2008 und 2014 kürte ihn die Zeitschrift Opernwelt zum „Sänger des Jahres“. Zu seinen Projekten in der Spielzeit 2018/19 zählen neben Mandryka an der Deutschen Oper am Rhein und Orest (Strauss „Elektra“) an der Scala di Milano u.a. Wotan in Wagners „Der Ring des Nibelungen“ an der New Yorker Met.