Profil

Marius Vlad

Marius Vlad

Marius Vlad wurde 1970 im rumänischen Cluj-Napoca in Siebenbürgen geboren. Er studierte Gesang und Stilkunde sowie Regie an der Musikakademie seiner Heimatstadt und gastierte bereits während seiner Ausbildung regelmäßig an der Rumänischen Philharmonie. Er ist Preisträger des Traian Grosavescu Wettbewerbs in Lugoj, des Robert Schumann Wettbewerbs in Zwickau und des Hariclea Darclée Gesangwettbewerbs in Braila, Rumänien.

Sein Debüt gab er 1991 mit Beethovens Neunter Symphonie. Seitdem trat er im Konzertfach u. a. mit der Sächsischen Staatskapelle Dresden, den Münchner Philharmonikern, der Staatskapelle Berlin sowie mit dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg auf.

Im Opernbereich umfasst Marius Vlads umfangreiches Repertoire u.a. Partien wie Tristan (Wagner „Tristan und Isolde“), Otello (Verdi „Otello“), Lohengrin (Wagner „Lohengrin“), Tamino (Mozart „Die Zauberflöte“), Radamès (Verdi „Aida“), Tannhäuser (Wagner „Tannhäuser“), Samson (Saint-Saëns „Samson et Dalila“), Rodolfo (Verdi „La Bohème“), Alfredo (Verdi „La traviata“), Nemorino (Donizetti „L’elisir d’amore“), Faust (Gounod „Faust“), Pinkerton (Puccini „Madama Butterfly“), Don José (Bizet „Carmen“), Cavaradossi (Puccini „Tosca“) und Don Carlo (Verdi „Don Carlo“).

Engagements führten ihn an bedeutende Häuser Europas wie die Mailänder Scala, die Berliner Staatsoper Unter den Linden, die Royal Albert Hall London und die Staatsoper Bukarest. Dabei sang er unter Dirigenten wie Daniel Barenboim, Marek Janowski, Peter Ruzicka und Sir Antonio Pappano.

Neben seiner Konzerttätigkeit hat Marius Vlad seit 20 Jahren eine Professur an der Musikakademie in Cluj-Napoca inne.