Profil

Mario Galizzi

Mario Galizzi wurde am Instituto Coreografico de Rosario und dem Instituto Superior de arte del Teatro Colón, Argentinien, ausgebildet. Zu seinen Lehrer*innen zählten Wasil Tupin, Amalia Lozano und Ekaterina de Galanta. Er war Mitglied des Ballet del Teatro Argentino de La Plata und dem Ballet Contemporáneo del Teatro San Martín. Galizzi siedelte nach Deutschland über, wo er Teil der Compagnie des Ballett der Deutschen Oper am Rhein und später Erster Solist in Hannover und Frankfurt wurde.
Nach seiner Rückkehr nach Argentinien, trat er dem Colón Theater bei. Dort arbeitete er nicht nur als Tänzer, sondern auch als Ballettmeister, Choreograph und künstlerischer Berater. Außerdem arbeitete er als Lehrer und Gastchoreograph an vielen bedeutenden Häusern in Argentinien, des USA, Peru, Brasilien, Puerto Rico, Mexiko und Finnland.
Mario Galizzi war einer der Mitbegründer der „Talleres Coreográficos“ des Teatro Colón und war Mitglied unterschiedlicher Jurys weltweit. Er schuf eigene Versionen und überarbeitete bestehende Choreographien von „Don Quixote“, „Giselle“, „Schwanensee“, „Dornröschen“, „La Sylphide“, „Raymonda" und „La Bayadère“. Für seine Kreation „Gloria“ zu Musik von Vivaldi, die er für Julio Bocca und Cecilia Mengelle im Teatro Colón erarbeitete, erhielt er 1984 den Elena Smirnova Preis für die beste Choreographie. Außerdem wurde er mit dem Ehrendiplom der Stadt Buenos Aires ausgezeichnet.
Neben vielen weiteren Positionen war er künstlerischer Leiter des Ballet del Teatro Argentino del Plata (2002-2003, 2011-2012), künstlerischer Berater des Ballet Nacional del Sodre in Uruguay, Berater für die Ballettsparte des ISATC (2015-2016), und Direktor der Compañia Nacional de Danza de México (2016/2018).