Profil

Marie Jacquot

Marie Jacquot startet ihre Ausbildung mit einem Posaunenstudium in Paris, dem ein Dirigierstudium an der Universität Wien (Klasse Uroš Lajovic), sowie weiterführende Studien bei Nicolas Pasquet in Weimar und in diversen Meisterkursen (u.a. bei Sir Simon Rattle, Fabio Luisi und Zubin Mehta) folgten. Noch während ihres Studiums erhielt Marie Jacquot internationale Anerkennung, etwa beim Opernfestival Mauritius und als Assistentin von Peter Rundel. Desweiteren assistierte sie beim Wiener Klangforum, debütierte mit dem Wiener Kammerorchester im Wiener Konzerthaus und war Assistentin von Simeon Pironkoff und von Kyrill Petrenko bei der Uraufführung von „South Pole“ (Srnka) an der Bayerischen Staatsoper München. Dort übernahm Jacquot die Leitung für das Festspielprojekt „Tonguecat‘‘, dirigierte im März 2018 ein Vorkonzert des Bayerischen Staatsorchesters im Rahmen seines New York-Gastspiels und leitet im Rahmen der Münchner Opernfestspiele 2018 die Uraufführung von „Die Vorübergehenden“ (Brass). Seit September 2016 ist Marie Jacquot erste Kapellmeisterin und Stellvertreterin des GMD am Mainfranken Theater Würzburg. Hier leitete sie bisher u.a. „Nabucco“ (Verdi), „Die Csárdásfürstin“ (Kálmán), „Il barbiere di Siviglia“ (Rossini), „Idomeneo“ (Mozart) und dirigierte Vorstellungen von „Die Hugenotten“ (Meyerbeer), „Die Entführung aus dem Serail“ (Mozart), „Die lustigen Weiber von Windsor“ (Nicolai) und „Herzog Blaubarts Burg“ (Bartók).
Parallel gastierte sie bei Orchestern wie den Münchner Symphonikern, dem Recreation-Orchester Graz, dem Staatsorchester Darmstadt, dem Orchester des Theaters Gießen und bei der Rheinischen Philharmonie Koblenz. In der Spielzeit 2018/19 folgen Debüts beim Mdr Musiksommer, beim Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, am Staatstheater Stuttgart und beim Orchestre de Chambre de Lausanne.