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Iréne Theorin

Iréne Theorin

Die schwedische Sopranistin Iréne Theorin studierte in Kopenhagen und gab 1996 ihr Bühnendebüt als Donna Anna (Mozart „Don Giovanni“) an der dortigen Königlichen Oper. Inzwischen ist regelmäßiger Gast an allen großen Opernhäusern. Nach ihrem Debüt als Brünnhilde (Wagner „Der Ring des Nibelungen“) in Kopenhagen gastierte sie mit der Partie in Köln, London, Peking, Budapest, Berlin und Dresden und debütierte mit dieser Rolle 2009 in den USA an der Metropolitan Opera sowie in Washington, gefolgt von Tokio 2010. 2012/13 sang sie Brünnhilde u.a. in der „Ring“-Produktion der Staatsoper Berlin (Dirigat: Daniel Barenboim) und an der Mailänder Scala. 2005 gab Iréne Theorin ihr Debüt als Turandot (Puccini) ebenfalls in Kopenhagen. Gastauftritte in dieser Partie folgten in Essen, Tokyo, Tel Aviv (unter Zubin Mehta), Guanzghou (unter Lorin Maazel), Dresden und London. 2012/13 sang sie Turandot an der Metropolitan Opera New York, an der Bayerischen Staatsoper München und 2014 in der Arena di Verona. Eine weitere Paradepartie ist Isolde (Wagner „Tristan und Isolde“), die sie 2006 am Théâtre de la Monnaie in Brüssel, anschließend in Essen, Rotterdam, Kopenhagen, Tokyo und Berlin und 2008 bis 2012 bei den Bayreuther Festspielen sang. An der Wiener Staatsoper gastierte sie mehrfach als Venus (Wagner „Tannhäuser“). Bei den Salzburger Festspielen gab sie 2010 ihr Debüt als Elektra (Strauss) unter Maestro Daniele Gatti. In den vergangenen Spielzeiten gastierte Iréne Theorin u.a. als Isolde in Washington und in Wien, als Elektra an der Opéra National de Paris und in München, als Turandot ebenso in München und am Royal Opera House Covent Garden in London und als Brünnhilde in Barcelona und in Budapest und war u.a. als Elektra in Dresden, als Brünnhilde in Berlin, Palermo und Barcelona sowie als Färberin (Strauss „Die Frau ohne Schatten“) an der Staatsoper Berlin (unter Zubin Mehta) zu erleben. An der Deutschen Oper am Rhein ist sie erstmals zu Gast.