Profil

Guy Joosten

Der flämische Regisseur Guy Joosten begann seine Karriere als Direktor einer Theatercompagnie in Antwerpen, für die er zahlreiche Werke, u.a. von William Shakespeare, Maxim Gorki, Lars Norén, Peter Handke und John Hopkins realisierte. Als freischaffender Regisseur wirkte er in Brüssel, Amsterdam und Gent. 1991 debütierte er am Burgtheater Wien mit Noréns „Nacht, Mutter des Tages“. Von 1992 bis 1994 war er Oberspielleiter des Thalia Theaters Hamburg. Seine erste Opernregie führte er 1991 am Opernhaus Antwerpen mit Rossinis „La Cenerentola“, gefolgt u.a. von Verdis „Un ballo in maschera“ in Brüssel und Madrid. Weitere Inszenierungen führten ihn nach Wien (Volksoper, Klangbogen-Festival), Essen, Leipzig, Lüttich, Antwerpen/Gent, Brüssel, London, Amsterdam, Genf, Göteborg, Kopenhagen und Helsinki. Zu den Auszeichnungen von Guy Joosten gehört u.a. der Titel Cultural Ambassador of Flanders, der ihn für seine Arbeit im Opernbereich ehrt. Er war ferner als Gastprofessor in Hamburg, Maastricht, Amsterdam, Eindhoven sowie Saarbrücken tätig, ist Gründer und Künstlerischer Direktor der International Opera Academy und unterrichtet derzeit auch am Königlichen Konservatorium in Antwerpen sowie am Theaterinstitut in Barcelona. 2005 gab Guy Joosten sein Debüt an der MET New York (Gounod „Roméo et Juliette“) und arbeitete anschließend an den Opernhäusern von Amsterdam, Barcelona, Brüssel, Bern, Hamburg, Leipzig, Maribor, Marseille, Montpellier, Monaco, Rouen und Zürich. In den letzten Jahren hat Joosten an De Vlaamse Opera Antwerpen seinen gefeierten Mozart/Da Ponte-Zyklus wiederaufgenommen, Mozarts „Le nozze di Figaro“ inszenierte er auch in Genf und Oviedo, Donizettis „Lucrezia Borgia“ in Brüssel. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit sind die Richard Strauss’ Musikdramen, u.a. „Salome“ und „Daphne“ in Brüssel, „Die schweigsame Frau“ in Essen und „Elektra“ in Bologna. Im Sommer 2016 wird er mit „Le Cid“ (Massenet) die Festspiele St. Gallen eröffnen. An der Deutschen Oper am Rhein inszenierte Guy Joosten bereits erfolgreich Richard Strauss’ „Die Frau ohne Schatten“ und Poulencs „Dialogues des Carmélites“. In der Spielzeit 2015/16 folgt Verdis „Don Carlo“.

Vorstellungen
    • Fr 15.12.2017, 19:30 Uhr
      Theater Duisburg
    • Mi 20.12.2017, 19:30 Uhr
      Theater Duisburg
    • Sa 23.12.2017, 19:30 Uhr
      Theater Duisburg
    • Do 28.12.2017, 19:30 Uhr
      Theater Duisburg
    • Fr 05.01.2018, 19:30 Uhr
      Theater Duisburg
    • Do 11.01.2018, 19:30 Uhr
      Theater Duisburg
    • So 14.01.2018, 15:00 Uhr
      Theater Duisburg
    • Mi 30.05.2018, 19:30 Uhr
      Theater Duisburg
    • Fr 08.06.2018, 19:30 Uhr
      Theater Duisburg
    • Sa 16.06.2018, 19:30 Uhr
      Theater Duisburg