Profil

Alexander Polzin

Der in Berlin geborene Alexander Polzin absolvierte eine Ausbildung zum Steinmetz und Steinbildhauer. Seit 1991 ist er freischaffender Bildhauer, Maler, Grafiker und Bühnenbildner. Er verzeichnete mehrere Artist in Residence Aufenthalte im International Artists House Herzliya (Israel), an der ETH Zürich (Schweiz) und in der Villa Montalvo California (USA). Darüber hinaus unterrichtete er an der ETH Zürich und der University of California in Santa Cruz (USA). Neben einer Arbeitspräsentation am Getty Center Los Angeles, gab er zahlreiche Einzelausstellungen in Deutschland, Israel, Ungarn, Rumänien, Frankreich, Italien, Schweiz, Russland (St. Petersburg) und USA (San Francisco, L.A., New York). Ein Schwerpunkt seiner Arbeiten liegt auf der Skulptur im öffentlichen Raum, wie z.B. „Der gefallene Engel“ vor dem Collegium Helveticum Zürich, das „Giordano Bruno Denkmal“ Potsdamer Platz Berlin und „Das Paar“ an der Oper National Bastille Paris. 2014 feierten Polzins bildkünstlerische Arbeiten zu Bersteins Sinfonie „The Age of Anxiety“ mit dem Aarhus Symphony Orchestra und zu Griegs „Peer Gynt“ mit dem Bergen Philharmonic Orchestra Premiere. Polzin entwirft regelmäßig Bühnenbilder für Tanz-, Schauspiel- und Operproduktionen, u.a. am Deutschen Theater Berlin, an der Staatsoper Berlin (Haydn „Philemon und Baucis“), dem Teatro Real Madrid (UA Jurado „La Página en Blanco“ 2011, Rihm „Die Eroberung von Mexico“ 2013, Wagner „Lohengrin“ 2014, UA Sotelo „El Público“ 2015), Grand Théâtre de Génève (Gluck „Iphigénie en Tauride“) sowie bei den Salzburger Osterfestspielen und dem Beijing Music Festival (Wagner „Parsifal“ 2013). Im Dezember 2014 debütierte Polzin mit „Fidelio“ (Beethoven) bei den Tiroler Festspielen in Erl auch als Regisseur. Im Juni 2016 wird er Verdis „Falstaff“ in Genf ausstatten.