Ziel des Opernstudios der Deutschen Oper am Rhein ist es, hochtalentierte junge Sänger*innen aus der ganzen Welt auf dem Weg zur künstlerischen Karriere zu fördern und ihnen eine optimale Vorbereitung auf den Beruf zu ermöglichen. Dazu gehören regelmäßige Solorepetition, Repertoireaufbau, Ensembleproben, Rollenstudium, Vorsingtraining, Sprachcoaching, szenische Workshops und musikalische Meisterklassen.

Mit der Spielzeit 21/22 beginnt das zweite Jahr im Opernstudio für die russische Mezzosopranistin Ekaterina Aleksandrova, Tenor Sander de Jong aus den Niederlanden und den britischen Bariton Jake Muffett. Bariton Luvuyo Mbundu aus Südafrika wird ab November die Deutsche Oper am Rhein verlassen, um Engagements u.a. an der Vlaamse Opera Antwerpen/Gent anzutreten. Neu ins Opernstudio engagiert wurden die spanische Mezzosopranistin Carmen Artaza und die südkoranische Sopranistin Chorong Kim.

Zum Kernprinzip des Opernstudios an der Deutschen Oper am Rhein gehört die Integration in das Ensemble und den Proben- und Vorstellungsbetrieb, um den jungen Sänger*innen möglichst viel Bühnenpraxis zu ermöglichen. In der Spielzeit 21/22 stehen die Mitglieder des Opernstudios u.a. in „Il barbiere di Siviglia“, „Der gestiefelte Kater“, „Weihnachtsoratorium“, „Tristan und Isolde“, „La traviata“, „Hänsel und Gretel“, „Die Zauberflöte“, „Meister Pedros Puppenspiel“, „Lucia di Lammermoor“, „Carmen“, „Cavalleria rusticana“ und „Die Walküre“ auf der Bühne.

Fester Bestandteil des Opernstudio-Programms sind auch Meisterklassen bei international renommierten Künstler*innen, die jeweils eine Woche lang täglich intensiv mit dem Opernstudio arbeiten und ihr Wissen an die junge Generation weitergeben.