Christoph Filler
Der Bariton Christoph Filler erhielt seine erste Gesangsausbildung bei den Sängerknaben vom Wienerwald sowie beim Amadeus Knabenchor Wien. Neben einem Informatikstudium nahm er privaten Gesangsunterricht, mittlerweile studiert er an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Peter Edelmann. 2012 gewann Christoph Filler den Schubert Lied-Wettbewerb in Steyr, den Förderpreis Wiener Städtische Vienna Insurance Group im Rahmen des Giuseppe Sinopoli Wettbewerbs in Jennersdorf und war Preisträger beim Oscar-Straus-Wettbewerb in Wien. Erste Bühnenerfahrungen sammelte er bereits als Kind von 1995 bis 1997 am Theater an der Wien, wo er den Kronprinzen Rudolf im Musical „Elisabeth“ spielte. Mit elf Jahren sang er die Kinder-Solo-Partie in Daniel Laubachers Trilogie „Children of a Mind“ im Wiener Konzerthaus. 2006 gab er sein Bühnendebüt in Perchtoldsdorf bei der Knappenhofoper als Papageno (Mozart „Die Zauberflöte“), zwei Jahre später war er dort als Johann (Lortzing „Die Opernprobe“) zu sehen, 2010 als Pluto/Aristäus (Offenbach „Orpheus in der Unterwelt“). Weitere Engagements folgten als Figaro (Mozart) beim Festival am Semmering und Eisenstein (Strauß „Die Fledermaus“) in der Kammeroper Schönbrunn. Seit der Spielzeit 2013/14 ist Christoph Filler festes Ensemblemitglied am Internationalen Opernstudio Zürich, wo er als Marullo (Verdi „Rigoletto“), Guglielmo (Mozart „Così fan tutte“), Ned Keene (Britten „Peter Grimes“) sowie in „Alexandre Bis“, „Don Carlo“, „Salome“, „Andrea Chénier“ und „Les Contes d‘Hoffmann“ auf der Bühne stand. Im Sommer 2014 singt er am Stadttheater Baden den Toni in Kálmáns „Die Zirkusprinzessin“ – eine Partie, mit der er in der Spielzeit 2014/15 auch an der Deutschen Oper am Rhein zu erleben sein wird.