Christopher Ward
Christopher Ward, geboren in London, studierte Musikwissenschaft an der Oxford University und Dirigieren bei John Carewe, Colin Metters und George Hurst. Er arbeitete als Dirigent und Repetitor an der Guildhall School of Music and Drama in London, außerdem mit der Oxford University Philharmonia, den Arcadian Singers, der Oxford Chamber Opera, dem Pierrot Ensemble und der New Chamber Opera. 2003 wirkte er als Stipendiat an der Scottish Opera und an der Royal Scottish Academy of Music and Drama in Glasgow. Nach seiner Tätigkeit am Internationalen Opernstudio Zürich wechselte er 2005 als Kapellmeister ans Staatstheater Kassel, wo er ein breites Repertoire an Oper, Operette und Musical dirigierte mit Werken wie u.a. Händels „Hercules“, Mozarts „Le nozze di Figaro“, Donizettis „L’elisir d’amore“, Offenbachs „Les Contes d’Hoffmann“, Verdis „Simon Boccanegra“, Humperdincks „Hänsel und Gretel“, Lehárs „Der Graf von Luxemburg“, Weills „Die sieben Todsünden“ oder Loewes „My Fair Lady. 2006 assistierte er Sir Simon Rattle mit den Berliner Philharmonikern bei Wagners „Das Rheingold“ in Aix-en-Provence sowie in Berlin und bei den Salzburger Osterfestspielen 2007. Seit der Spielzeit 2009/10 ist Christopher Ward als Kapellmeister und Assistent von Kent Nagano an der Bayerischen Staatsoper München engagiert und übernahm hier u.a. die musikalische Leitung der Neuproduktionen von Rossinis „La Cenerentola“, Haydns „La fedeltà premiata“ sowie Janáčeks „Das schlaue Füchslein“ und dirigierte Vorstellungen von Rossinis „Il barbiere di Siviglia“, Eötvös‘ „Die Tragödie des Teufels“, Ronchettis „Narrenschiffe“ und Srnkas „Make No Noise“ mit dem Ensemble Modern zur Eröffnung der Münchner Opernfestspiele 2011. Darüber hinaus leitete er u.a. Konzerte des Bayerischen Staatsorchesters, der Orchesterakademie und des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper sowie der Jungen Münchner Philharmonie und war u.a. zu Gast an der Komischen Oper Berlin, am Salzburger Landestheater, Musiktheater im Revier Gelsenkirchen, Staatstheater Mainz und Staatstheater Wiesbaden. Am Slowakischen Nationaltheater Bratislava dirigierte er im Rahmen des ISCM World New Music Days Festivals 2013 die Uraufführung von Ľubica Čekovskás Oper „Dorian Gray“. An der Deutschen Oper am Rhein ist er in der Spielzeit 2014/15 in Vorstellungen von Verdis „La traviata“ zu erleben.
 
Vorstellungen Christopher Ward
24.09.2014 La traviata
04.10.2014 La traviata
02.01.2015 La traviata
10.02.2015 La traviata