Constantin Wallhäuser
Constantin Wallhäuser studierte an der Kunstakademie Düsseldorf bei Tony Cragg und Georg Herold und zuvor am Wirral Metropolitan College in Merseyside, Liverpool. Er erhielt zahlreiche Preise und Stipendien, darunter u.a. dem Förderpreis für Bildende Kunst der Landeshauptstadt Düsseldorf 2004 und den Villa Romana Preis. Seit 2000 stellte er unter anderem in Galerien und Museen in Düsseldorf, Köln, Berlin, Dresden, Nürnberg und Chicago aus. Seine Installationen beschrieb das Atelier- und Galeriehaus Defet in Nürnberg treffend: „Er zeigt sich bei seinen Projektioninstallationen als ein Künstler multipler Begabung: als Bildhauer, der den Raum verändert, als Dramaturg, der den Stoff gliedert und aufbereitet, als Regisseur, der eine Geschichte inszeniert und nicht zuletzt als Choreograph, der alle Elemente des künstlerischen Spiels zusammenhält.“ Vielen seiner Arbeiten ist eine Ambivalenz zwischen leiser Poesie und latenter Beunruhigung zu eigen. Wallhäusers Arbeiten erzählen häufig vom Verschwinden, von Vergänglichkeit und rühren an tief liegende Sehnsüchte, wo auch Abgründiges lauert. Bei Hartmanns „Das Wachsfigurenkabinett“ wird Constantin Wallhäuser zum ersten Mal den Raum für eine Opernproduktion gestalten. Im Zusammenwirken seiner Ästhetik mit Hartmanns offen gestalteten Kurzopern ergibt sich eine reizvolle dritte Ebene.
 
Homepage: www.constantinwallhaeuser.com