Burkhard Fritz
Der Tenor erhielt seine Gesangsausbildung in seiner Heimatstadt Hamburg. Seine ersten Engagements führten ihn nach Bremerhaven und an das Musiktheater im Revier in Gelsenkirchen. Seit 2004 ist Burkhard Fritz mit der Staatsoper Berlin verbunden. Dort sang er zunächst Parsifal (Wagner) und Florestan (Beethoven „Fidelio“). Danach konnte er sich auch im italienischen Fach als Cavaradossi (Puccini „Tosca“), als Alvaro (Verdi „La forza del destino“) sowie als Don José (Bizet „Carmen“) profilieren. Unter der Leitung von Daniel Barenboim sang er Stolzing (Wagner „Die Meistersinger von Nürnberg“) und Lohengrin (Wagner). Er gastierte als Stolzing in Innsbruck, als Parsifal an der Staatsoper Wien und bei den Salzburger Festspielen 2007 als Benvenuto Cellini (Berlioz). Bei den Münchner Opernfestspielen 2008 gab der Sänger sein Debüt als Bacchus (Strauss „Ariadne auf Naxos“). Danach folgte der Prinz (Dvořák „Rusalka“) in Brüssel und Stolzing in Graz. Sehr erfolgreich war er auch als Paul (Korngold „Die tote Stadt“) in Madrid und Henri (Verdi „I vespri siciliani“) in Amsterdam. Im Sommer 2011 gab Burkhard Fritz sein Debüt bei den Bayreuther Festspielen als Stolzing und war dort 2012 als Parsifal zu hören. Als Konzertsänger ist er ebenso international gefragt.