Beate Ritter
Die österreichische Sopranistin absolvierte zuerst eine Musicalausbildung in Wien, der Engagements bei Festspielen folgten. Anschließend studierte Beate Ritter klassischen Sologesang an der Konservatorium Privatuniversität Wien bei Kai Wessel und besuchte die Liedklasse von Birgid Steinberger und Carolyn Hague. Im September 2009 gewann den 1. Preis und den Publikumspreis beim „Klassik Mania“-Wettbewerb in Wien. Ihr Operndebüt feierte sie 2009 am Theater an der Wien als Yniold (Debussy „Pelléas et Mélisande“) unter Bertrand de Billy. Im Juni 2010 debütierte sie als Blonde (Mozart „Die Entführung aus dem Serail“) an der Volksoper Wien, deren Ensemblemitglied sie seit Herbst 2010 ist. Ihr Repertoire umfasst überwiegend Koloraturpartien wie Olympia (Offenbach „Les Contes d’Hoffmann“), Cunegunde (Bernstein „Candide“), Zerbinetta (Strauss „Ariadne auf Naxos“) und Lakmé (Delibes „Lakmé“). Auch als Adele (Strauß „Die Fledermaus“), Frasquita (Bizet „Carmen“) oder Anna Reich (Nicolai „Die lustigen Weiber von Windsor“) war sie zu erleben. Ihr Debüt als Königin der Nacht („Die Zauberflöte“) gab sie 2011 in Sankt Gallen. Als Blonde gastierte sie in Rom, als Adele und Anna Reich in Tokyo. Konzerte führten sie in die Schweiz und in die Niederlande, nach Frankreich, Korea und New York. Aktuelle Gastengagements führen sie als Fiakermilli (Strauss „Arabella“) nach Budapest, als Königin der Nacht an die Komische Oper Berlin und als Blonde nach Nantes. 2014 folgt Susanna (Mozart „Le nozze di Figaro“) in Dallas.