Vitalij Kowaljow
Vitalij Kowaljow zählt zu den renommiertesten Bässen unserer Zeit. Der gebürtige Ukrainer studierte am Theologischen Institut Moskau sowie an der Hochschule für Musik in Bern. 1999 war er Preisträger des Plácido Domingo Operalia Wettbewerbs in Puerto Rico sowie des 39. Concorso per Voci Verdiane in Busseto. Zu seinem Repertoire gehören insbesondere die Bass-Partien der großen Verdi-Opern wie König Philipp II. („Don Carlo“), Zaccaria („Nabucco“), Fiesco („Simone Boccanegra“), Il Conte di Walter („Luisa Miller“) und Padre Guardiano („La forza del destino“). In Achim Freyers Inszenierung von Wagners „Ring des Nibelungen“ für die Los Angeles Opera sang er die Partien des Wotan und Wanderer, in denen er auch 2010 unter der Leitung von Daniel Barenboim an der Mailänder Scala zu erleben war. Gastengagements führten ihn an die Bayerische Staatsoper, Wiener Staatsoper, in die Arena di Verona, Metropolitan Opera New York sowie ans Teatre del Liceu Barcelona. 2012/13 war er an der Seite von Anna Netrebko mit Tschaikowskys „Iolantha“ auf einer Tournee in den Konzerthäusern von Paris, Berlin, München, Wien und Amsterdam zu erleben. Im Verdi-Jubiläumsjahr 2013 gastierte er als Zaccaria an der Mailänder Scala, in der Arena di Verona, Wiener Staatsoper und im Royal Opera House Covent Garden London, als Fiesco im Wiener Konzerthaus, an der Bayerischen Staatsoper und der Deutschen Oper Berlin sowie als Padre Guardiano an der Bayerischen Staatsoper. Auf mehreren CD-Einspielungen des Labels Deutsche Grammophon ist Vitalij Kowaljow als Colline (Puccini „La Bohème“), Francesco Pazzi (Leoncavallo „I Medici“) sowie Komtur (Mozart „Don Giovanni“) zu hören.
 
Homepage: www.vitalij-kowaljow.com