Bernhard Berchtold
Bernhard Berchtold studierte am Mozarteum in Salzburg bei Horiana Branisteanu und Hartmut Höll. Ausgezeichnet mit mehreren Preisen bei internationalen Gesangswettbewerben, erhielt er eines seiner ersten Engagements im Rahmen der Händel-Festspiele Karlsruhe. Von 2003 bis 2011 war er am Badischen Staatstheater Karlsruhe engagiert, von wo aus er u. a. an der Mailänder Scala, an der Bayerischen Staatsoper München und am Theater an der Wien gastierte. Mozartpartien wie Don Ottavio („Don Giovanni“), Idomeneo, Aceste (Ascanio in Alba“), Belmonte („Die Entführung aus dem Serail“), Tamino („Die Zauberflöte“) sowie die Tenorpartien der „Schuldigkeit des ersten Gebots“, in „Bastien und Bastienne“ und „Der Schauspieldirektor“, die er bei den Salzburger Festspielen 2006 und 2007 interpretierte, prägten diese Jahre. Berchtold arbeitete mit namhaften Dirigenten wie Semyon Bychkov, Marcus Creed, Nikolaus Harnoncourt, Martin Haselböck, Michael Hofstetter und Sebastian Weigle und ist Gast bei Festivals, wie den Händel-Festspielen Halle, den Kasseler Musiktagen, den Schlossfestspielen Ludwigsburg, dem Osterklang Wien, der Styriarte Graz und den Wiener Festwochen. Nachdem er im Wagner-Jahr als Luzio („Das Liebesverbot“) in Bayreuth zu hören war, ist er aktuell u.a. als Erik (Wagner „Der fliegende Holländer“) in Karlsruhe, Max (Weber „Der Freischütz“) in Nizza sowie Henry Morosus (Strauss „Die schweigsame Frau“) und an der Deutschen Oper am Rhein als Edwin (Kálmán „Die Csárdásfürstin“) zu erleben.
 
Vorstellungen Bernhard Berchtold