Pascal Merighi
Nach Abschluss seiner Ausbildung beim Rosella Hightower International Dance Center in Cannes tanzte Pascal Merighi fünf Jahre im Tanzforum Köln unter der Leitung von Jochen Ulrich. 1999 wurde er Mitglied von Pina Bauschs Tanztheater Wuppertal, dem er seit 2008 als Gast weiterhin verbunden ist. Neben seiner Tänzerkarriere ist er immer wieder auch als Schauspieler und als Choreograph tätig und erarbeitet eigene Projekte. 2009 kreierte er in Brüssel zusammen mit Ivan Fatjo das Tanzduet „mine“ und wirkte als Darsteller und Choreograph bei „Si demain vous déplaît“ in Armel Roussels Company Utopia 2 mit – ein Stück, das für den belgischen Prix de la Critique 2009 nominiert wurde. Er inszenierte und spielte Sofia Kokajs Duo „un film/e simple“ beim Trans Festival du Grütli in Genf, wo er Maya Bösch und ihre Company Sturmfrei kennenlernte, für die er 2011 „Høpe, Howl“ und 2012 die Performance „Howlucination“ kreierte. Im Rahmen des Kulturhauptstadtprogramms Ruhr.2010 choreographierte und inszenierte er für das Festival der Kulturen Melez.2010 das Stück „Squat“. 2012 folgte für das am Londoner Sadler’s Wells Theatre beheimatete Creative Learning Department „Compass“. Gemeinsam mit Fabien Prioville und in Koproduktion mit dem Tanzhaus NRW entwickelte er „Experiment on Chatting Bodies“, welches sie auch beim Festival Transatlantique Montréal und bei den Global Dance Connections Series in Vancouver zeigten. Mit der Wuppertaler Galeristin Nicole Bardohl entstand 2012 die performative Installation „Public Domain“.