Calin Bratescu
Der Rumäne Calin Bratescu absolvierte sein Studium an der Musikakademie George Enescu in Iasi und bildete sich bei verschiedenen Lehrern fort. Er ist Gewinner des Ludovic-Spiess-Preises und wurde bei diversen Gesangswettbewerben ausgezeichnet. Der Tenor begann seine Karriere als Solist der Oper in Brasov, seit 2003 ist er ständiger Gast an der Nationaloper Bukarest. Dort sang er bereits in Mozarts „Die Zauberflöte“, Verdis „La traviata“ sowie „Falstaff“, Gonouds „Faust“, desweiteren „Lucia di Lammermoor“ (Donizetti), „I Capuleti e i Montecchi“ (Bellini) und „Werther“ von Massenet. Zahlreiche Tourneen führten Calin Bratescu nach Italien, Spanien, in die Niederlande, nach Österreich und Deutschland. Als Don José (Bizet „Carmen“) war er auch in Padua, an der Opera Royal de Wallonie Liège, an der Opéra de Toulon sowie an verschiedenen Häusern in Italien zu erleben. Desweiteren übernahm er unter anderem die Partie Julien in einer Neuproduktion von „Louise“ an der Opéra National du Rhin in Strasbourg sowie an der Griechischen Nationaloper Athen die des Pollione in „Norma“ (Bellini) oder Macduff in „Macbeth“ (Verdi) an der Opéra de Bordeaux. Zu seinem Repertoire zählen auch Partien in den Puccini-Opern „La Bohème“, „Madama Butterfly“ und „Tosca“. Zuletzt war er 2013 in Hamburg als Cavaradossi zu erleben, eine Partie, die er bereits an der Pariser und Kölner Oper sang. An der Deutschen Oper am Rhein gastiert er als Pollione.