Barrie Kosky
Barrie Kosky wurde in Melbourne/Australien geboren. Nach einer musikalischen Ausbildung in Klavier und Musikgeschichte an der dortigen Universität wandte er sich der Regie zu, stand aber in vielen seiner Produktionen auch immer wieder selbst auf der Bühne oder saß am Klavier. In seinem Heimatland Australien inszenierte der einer jüdischen Familie mit russisch-polnisch-ungarischen Wurzeln entstammende Kosky an der Victoria State Opera, beim Melbourne Spoleto Festival und für die Sydney Theatre Company. Von 1990 bis 1997 war Barrie Kosky Künstlerischer Leiter der Gilgul Theatre Company, 1996 übernahm er außerdem die Künstlerische Leitung des Adelaide Festivals. Von 2001 bis 2006 war er Intendant des Schauspielhauses Wien und führte dort u.a. Regie bei „Medea“ (nominiert für den Nestroy-Preis, Kategorie Beste Regie). Seine Jazz-Version von Monteverdis „Poppea“, die beim Edinburgh International Festival, im Berliner Ensemble und im Sydney Opera House aufgeführt wurde, sowie seine Inszenierung von Claudio Monteverdis „Orfeo“ bei den Innsbrucker Festwochen für Alte Musik (Musikalische Leitung: René Jacobs) und an der Staatsoper Unter den Linden Berlin fanden große Beachtung. An der Komischen Oper Berlin feierte 2003 seine allseits bejubelte Inszenierung von Ligetis „Le Grand Macabre“ Premiere. Unter den weiteren Opern- und Schauspielproduktionen sind besonders Cole Porters „Kiss me, „Kate“ (von der Theater-Gemeinde Berlin zur Aufführung des Jahres 2007/08 gewählt), Janáčeks „Aus einem Totenhaus“ (Faustpreis 2009 für Beste Regie) und Wagners „Der fliegende Holländer“ und „Tristan und Isolde“ in Essen sowie „Der Ring des Nibelungen“ in Hannover, „Die schweigsame Frau“ (Strauss) an der Bayerischen Staatsoper und 2014 „La fanciulla del West“ (Puccini) an der Oper Zürich hervorzuheben. 2012/13 übernahm Barrie Kosky als Intendant und Chefregisseur die Leitung der Komischen Oper Berlin, wo er für seine Eröffnungsinszenierung aller drei vollständig erhaltenen Opern Monteverdis von Publikum und Presse gleichermaßen gefeiert wurde. Es folgten mit großem Erfolg u.a. „West Side Story“ (Bernstein), „Ball im Savoy“ (Abraham), „Die sieben Todsünden“ (Weill) oder seine gemeinsam mit „1927“ entwickelte umjubelte „Zauberflöte“ (Mozart), die nun auch in Los Angeles, Minneapolis und an der Deutschen Oper am Rhein gespielt wird.
 
Vorstellungen Barrie Kosky
13.09.2014 Die Zauberflöte
14.09.2014 Die Zauberflöte
20.09.2014 Die Zauberflöte
21.09.2014 Die Zauberflöte
25.09.2014 Die Zauberflöte
28.09.2014 Die Zauberflöte
03.10.2014 Die Zauberflöte
11.10.2014 Die Zauberflöte
12.10.2014 Die Zauberflöte
18.10.2014 Die Zauberflöte
24.10.2014 Die Zauberflöte
14.11.2014 Die Zauberflöte
20.11.2014 Die Zauberflöte
06.12.2014 Die Zauberflöte
09.12.2014 Die Zauberflöte
11.12.2014 Die Zauberflöte
11.12.2014 Die Zauberflöte
14.12.2014 Die Zauberflöte
14.12.2014 Die Zauberflöte
17.12.2014 Die Zauberflöte
17.12.2014 Die Zauberflöte
19.12.2014 Die Zauberflöte
25.12.2014 Die Zauberflöte
09.01.2015 Die Zauberflöte
28.01.2015 Die Zauberflöte
15.02.2015 Die Zauberflöte
05.03.2015 Die Zauberflöte
20.03.2015 Die Zauberflöte
16.05.2015 Die Zauberflöte
21.05.2015 Die Zauberflöte
25.05.2015 Die Zauberflöte
31.05.2015 Die Zauberflöte
05.06.2015 Die Zauberflöte