Ralf Lukas
Der gebürtige Bayreuther studierte an der Hochschule der Künste in Berlin, war am Opernstudio der Bayerischen Staatsoper engagiert und gewann den 1. Preis beim Internationalen Vokalisten Concours ´s Hertogenbosch 1991. Bis 2002 war er Ensemblemitglied der Deutschen Oper Berlin, wo er Partien wie Papageno (Mozart „Die Zauberflöte“), Leporello (Mozart „Don Giovanni“), Fra Melitone (Verdi „La forza del destino“), Heerrufer (Wagner „Lohengrin“) und Beckmesser (Wagner „Die Meistersinger von Nürnberg“) sang. Sein Debüt bei den Salzburger Osterfestspielen gab er 1999 als Melot (Wagner „Tristan und Isolde“), den er im Jahr darauf auch bei den Salzburger Festspielen sang. 2003 bis 2006 verkörperte er Wotan und Wanderer (Wagner „Der Ring des Nibelungen“) am Staatstheater Wiesbaden. 2006 gab er als Donner (Wagner „Das Rheingold“) sein Debüt bei den Bayreuther Festspielen, wo er seitdem auch Melot und Gunther (Wagner „Götterdämmerung“) übernahm. Als Biterolf (Wagner „Tannhäuser“) gastierte er an der Opéra National de Paris und am Theater St. Gallen debütierte er als Kaspar (Weber „Der Freischütz“). In der Spielzeit 2008/2009 gab er am Staatstheater Darmstadt sein Bühnendebüt als Hans Sachs (Wagner „Die Meistersinger von Nürnberg“). Dort ist er 2012/2013 nicht nur weiterhin als Wotan und Wanderer, sondern auch als Jochanaan (Strauss „Salome“) zu erleben. An der Deutschen Oper am Rhein ist er als Holländer (Wagner) zu Gast.