Hélène Le Corre
Hélène Le Corre studierte an der Maîtrise de Radio France und anschließend am CNSM Paris bei Robert Dumé, wo sie 1997 den 1. Preis im Fach Gesang gewann, sowie an der Musikhochschule Wien bei Helena Lazarska. Erste Engagements führten sie als Sophie (Massenet „Werther“) nach Lissabon, als Zofe in Zemlinskys „Der Zwerg“ nach Brüssel, als Eurydike (Gluck „Orphée et Euridice“) und Titania (Britten „A Midsummer Night’s Dream“) nach Strasbourg. Die Sopranistin war außerdem festes Ensemblemitglied am Stadttheater Bern und der Opéra National de Lyon. Zu ihrem Repertoire gehören Partien wie Titania (Purcell „The Fairy Queen“), Asteria (Händel „Tamerlano“), Semele (Händel), Pamina (Mozart „Die Zauberflöte“), Susanna (Mozart „Le nozze di Figaro“), Arbate (Mozart „Mitridate“ – CD-Einspielung bei Decca), Antonia (Offenbach „Les Contes d'Hoffmann“), Gretel (Humperdinck „Hänsel und Gretel“), Nannetta (Verdi „Falstaff“), Gilda (Verdi „Rigoletto“), Cendrillion (Massenet), Xenia (Mussorgsky „Boris Godunow“), die Titelrolle in Janáčeks „Das Schlaue Füchslein“, La Princesse (Ravel „L'Enfant et les Sortilèges“) sowie Miss Wordsworth (Britten „Albert Herring“). Hélène Le Corre gastiert u.a. an den Opernhäusern von Lausanne, Toulon, Nancy, Bordeaux, Avignon, Tours, Monte-Carlo sowie bei den Festivals von La Chaise-Dieu, Edinburgh und Aix-en-Provence. Zuletzt war sie als Sœur Constance (Poulenc „Dialogues des Carmélites“) am Théâtre de Bordeaux zu erleben.