Christoph Strehl
Christoph Strehl, in Lübeck geboren, studierte an der Folkwang-Hochschule Essen. Er absolvierte Meisterkurse u.a. bei Norman Shetler und Josef Metternich und gewann 1999 den Internationalen Gesangswettbewerb Alexander Girardi. Sein Repertoire umfasst neben den wichtigen Mozart-Tenorrollen Partien von Rameau, Schubert, Verdi, Wagner, Strauss und Britten. 2002 wurde er Ensemblemitglied am Opernhaus Zürich und trat u.a. an den Opernhäusern von Berlin, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt und Köln auf. 2003 gab er sein Debüt als Don Ottavio bei den Salzburger Festspielen, wo er seitdem auch Belmonte und Ferrando gesungen hat. Seither gastierte er u.a. in Baden-Baden, Barcelona, an der Wiener Staatsoper, am Royal Opera House Covent Garden in London, an der New Yorker Metropolitan Opera sowie beim Festival in Aix-en-Provence. Seit der Spielzeit 2011/12 gehört Christoph Strehl dem Ensemble der Dortmunder Oper an, wo er als Eliogabalo (Cavalli), Rodolfo in „La Boheme“ (Puccini), Orsino in „Beatrice Cenci“ (Goldschmidt), Schuiski (Mussorgsky „Boris Godunow“) und Nerone (Monteverdi „L`Incoronazione di Poppea“) zu erleben ist. Im neuen Genfer „Ring“ wird er unter Ingo Metzmacher den Froh („Rheingold“) verkörpern. Zahlreiche CD und DVD-Aufnahmen dokumentieren Christoph Strehls Schaffen, darunter „Die Zauberflöte“ (Abbado und Harnoncourt), „Die Entführung aus dem Serail“ (Bolton), „Fierrabras“ (Welser-Möst) und „Les Indes Galantes“ (Christie).
 
Homepage: www.christoph-strehl.com