Brigitte Geller
Die Schweizer Sopranistin Brigitte Geller studierte Gesang an der Musikhochschule Basel und am Internationalen Opernstudio Zürich. Über das Opernhaus Zürich und das Theater Heidelberg führte sie ihr Weg an die Komische Oper Berlin, wo sie seit 1998 als Ensemblemitglied wichtige Partien des lyrischen Fachs interpretiert, u. a. Sophie Strauss „Der Rosenkavalier“), Mimì (Puccini „La Bohème“), Marzelline (Beethoven „Fidelio“) und Ilia (Mozart „Idomeneo“). Sie sang bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik sowie den Dresdner Musikfestspielen und wirkte bei Konzerten der Kammerphilharmonie des MDR unter Howard Arman, des RIAS-Kammerchors, der English Baroque Soloists unter John Eliot Gardiner, der Akademie für Alte Musik Berlin, des Kammerorchesters „Carl Philipp Emanuel Bach“, des Concerto Köln und des Dresdner Barockorchesters mit. 2008 gastierte sie mit dem Antwerpener Vocalensemble unter Marcus Creed und sang die Sopranpartie der Brockes-Passion von Georg Friedrich Händel in Antwerpen, Gent, Oslo und Köln. Am Aalto-Theater Essen wirkte sie in Beethovens „Missa solemnis“ mit und debütierte am Teatro La Fenice unter Eliahu Inbal als Frau in Schönbergs „Von heute auf morgen“. An der Berliner Staatsoper Unter den Linden sang sie 2009 außerdem die Partie der Konstanze (Mozart „Die Entführung aus dem Serail“). 2012 bekam Brigitte Geller vom Senat von Berlin den Titel Kammersängerin verliehen.