Jutta Maria Böhnert
Die in Baden-Baden geborene Sopranistin studierte an der Musikhochschule Stuttgart bei Sylvia Geszty. Ihr erstes Engagement führte sie an die Staatsoper Stuttgart/Junge Oper. Gleich darauf folgte ein festes Engagement am Staatstheater Nürnberg, wo sie Partien wie Gretel, Olympia, Susanna und Gilda übernahm. Während dieser Zeit gastierte sie u.a. an der Deutschen Oper am Rhein, dem Staatstheater Hannover, dem Staatstheater am Gärtnerplatz München und der Berliner Staatsoper. Es folgte ein Festengagement am Staatstheater Kassel. In Luzern gastierte sie als Gilda sowie als Belinda (Purcell „Dido und Aeneas“). Bei den Händelfestspielen in Halle war sie als Ginevra („Ariodante“), bei den Göttinger Händelfestspielen als Cleofide („Poro“) unter Konrad Junghänel sowie als Nitocris („Belshazzar“) zu hören. Im Rahmen der Potsdamer Winteroper war sie als Fiordiligi in Mozarts „Così fan tutte“ und als Konstanze in „Die Entführung aus dem Serail“ zu erleben. In Stuttgart feierte sie besondere Erfolge als Blanche (Poulenc „Dialogues des Carmélites“) und als „Rosenkavalier“-Sophie in der Inszenierung von Stefan Herheim. Seit 2004 ist sie ständiger Gast bei den Bayreuther Festspielen. Auch als Konzert- und Liedsängerin gastiert sie u. a. in der Londoner Wigmore Hall. Seit 2009 ist sie in zahlreichen Partien an der Oper Köln zu erleben, darunter u.a. als Micaëla (Bizet „Carmen“), Sophie, Antonia (Offenbach „Les Contes d’Hoffmann“) und Fiordiligi.