Mario Cassi
Der Bariton Mario Cassi gab sein Operndebüt 2001 im Rahmen des Laboratorio „Voci in Musica“ der Stiftung „Musica per Roma“ als Guglielmo (Mozart „Così fan tutte“) und Signor Lupo (Henze „Pollicino“). Er gewann eine Reihe von Preisen bei internationalen Wettbewerben, darunter der 1. Preis beim Toti-Dal-Monte-Wettbewerb 2002 und der Zarzuela-Preis bei Plácido Domingos „Operalia“-Wettbewerb 2003. Derzeit studiert er bei Bruno De Simone und Alessandra Rossi De Simone. Das Repertoire von Mario Cassi, der auch ein Wirtschaftsstudium absolvierte, reicht vom Barock bis zur zeitgenössischen Musik, wobei Belcanto-Werke einen Schwerpunkt bilden. Erste Engagements führten ihn ans Teatro dell’Opera in Rom, ans Théâtre du Châtelet Paris, zum Festival Galuppi in Venedig sowie als Dandini (Rossini „La Cenerentola“) und Guglielmo an verschiedene italienische Theater. 2005 feierte er als Valentin (Gounod „Faust“) beim Ravenna Festival einen großen Erfolg. Auftritte als Guglielmo führten ihn nach Lausanne, als Baron Grog (Offenbach „La Grande-Duchesse de Gérolstein“) ans Teatro La Fenice, als Prosdocimo (Rossini „Il turco in Italia“) nach Turin und Rom, als Achilla (Händel „Giulio Cesare“) ans Théâtre des Champs-Élysées Paris und als Malatesta (Donizetti „Don Pasquale“) unter Riccardo Muti nach Ravenna, Moskau, St. Petersburg, Wien, Liège, Köln und Paris. 2007 sang er den Ford (Verdi „Falstaff“) an der Seite von Renato Bruson in Chieti und Salerno. Es folgten Partien wie Haly (Rossini „L’italiana in Algeri“), Cecil und Leicester (Donizetti „Maria Stuarda“), Silvano (Verdi „Un ballo in maschera“), Figaro (Rossini „Il barbiere di Siviglia“), Alphonse (Donizetti „La Favorite“) sowie Giorgino (Paisiello „Il matrimonio inaspettato“) unter Riccardo Muti in Ravenna und Piacenza. Mit Christophe Rousset und Les Talens Lyriques war er in Salieris „La grotta di Trofonio“, Manuel Garcías „Il califfo di Bagdad“ und Cavallis „La Calisto“ am Théâtre des Champs-Élysées zu erleben. Als Papageno (Mozart „Die Zauberflöte“), Marcello (Puccini „La Bohème“) und Figaro war er in Liège, als Silvio (Leoncavallo „Pagliacci“) an der Scala di Milano und als Belcore (Donizetti „L’elisir d’amore“) in Nizza zu erleben sowie in Mercadantes „I due Figaro“ unter der Leitung von Riccardo Muti in Salzburg, Ravenna, Madrid und Buenos Aires. Zu seinen Plänen gehören Belcore (Rossini „L’italiana in Algerie“) an der Wiener Staatsoper, Marcello und Marullo (Verdi „Rigoletto“) an der Scala di Milano sowie Auftritte in Liège, Valencia, Bari, Florenz und Toulouse.