Alisa Kolosova
Die Mezzosopranistin Alisa Kolosova studierte von 2004 bis 2007 Gesang in Moskau und startete ihre Karriere mit Engagements an vielen großen Häusern und bedeutenden Festivals, darunter die Opéra National de Paris, Bayerische Staatsoper München, das Glyndebourne Festival, Concertgebouw Amsterdam, Ravenna Festival, Rossini Opera Festival Pesaro und das Kennedy Center in Washington DC mit Dirigenten wie u. a. Ivor Bolton, Rinaldo Alessandrini, Diego Fasolis und Riccardo Muti. Unter den Preisen, mit denen sie ausgezeichnet wurde, ist der Spezialpreis der Jury beim renommierten Francisco Viñas Wettbewerb 2009 in Barcelona. Im gleichen Jahr nahm sie am Young Singers Project der Salzburger Festspiele teil und 2010 an der Accademia Rossiniana in Pesaro, wo sie beim Rossini-Festival die Melibea (Rossini „Il viaggio a Reims“) sang. Seit Herbst 2009 ist Alisa Kolosova Mitglied des Atelier Lyrique der Pariser Oper. Bei den Salzburger Pfingstfestspielen 2010 sang sie unter der Leitung von Riccardo Muti die Giuditta (Mozart „La Betulia liberata“), an der Opéra national de Paris Olga (Tschaikowsky „Eugen Onegin“), Orphée (Gluck „Orphée et Euridice“), Rosette (Massenet „Manon“) und Nicoletta (Prokofjew „Die Liebe zu den drei Orangen“), in Glyndebourne die 3. Nymphe (Dvořák „Rusalka“), auf einer Konzerttournee Selinda (Vivaldi „Farnace“), Olga an der Bayerischen Staatsoper München sowie Vania (Glinka „Ein Leben für den Zaren“) an der Opéra Berlioz Montpellier.