Roman Astakhov
Der Bass Roman Astakhov schloss 2004 seine Gesangsausbildung an der Russischen Theaterakademie und am Moskauer Opernzentrum ab. Schon während seines Studiums führten ihn erste Engagements an die Helikon Oper und an die Novaya Oper in Moskau. 2006 sang er im Moskauer Tschaikowsky-Konzertsaal die Basspartie in „L’enfance du Christ“ von Berlioz und im Moskauer Konservatorium Ponchiellis „La Gioconda“. Zudem trat der Sänger mit Soloabenden in Deutschland, Österreich, Großbritannien und Russland auf. Im Amsterdamer Concertgebouw war er ferner als Alexej in einer konzertanten Aufführung von „Die Spieler“ von Schostakowitsch zu hören. An der Oper Prag debütierte er mit Dulcamara (Donizetti „L’elisir d’amore“). Von 2008 bis 2011 war er Ensemblemitglied an der Oper Leipzig, wo er u.a. Basilio (Rossini „Il barbiere di Siviglia“), Komtur und Masetto (Mozart „Don Giovanni“), Sarastro (Mozart „Die Zauberflöte“) und Colline (Puccini „La Bohème“) interpretierte. Als Dulcamara gab Roman Astakhov sein Debüt am Aalto-Theater, dem er seit der Saison 2011/12 durch ein Festengagement verbunden ist. In der Spielzeit 2012/13 ist er dort als Truffaldin (Strauss „Ariadne auf Naxos“), Osmin (Mozart „Die Entführung aus dem Serail“), Sarastro (Mozart „Die Zauberflöte) und Gremin (Tschaikowski „Eugen Onegin“) zu erleben. An der Deutschen Oper am Rhein debütiert er in dieser Spielzeit als Basilio.